Vor vier Jahren vergibt Lena Dürr im zweiten Slalom-Lauf eine mögliche Olympia-Medaille. Nun liegt sie vor dem Finale wieder gut im Rennen - und erlebt erneut ein Drama.
Man realisiert es gar nicht so, vor allem, wenn es dann so am ersten Tor passiert. Deswegen bin ich da oben gestanden und da denkt man sich, man kriegt noch ein Rerun, weil es gar nicht ankommt im Hirn, dass es schon vorbei ist, bevor es überhaupt losgeht. Everybody here. Trotzdem schon für mich ein kleiner Sieg überhaupt. Mir selber die Chance zu geben, da eine von denen zu sein, die ganz vorn mitfahren kann. Weil, wie gesagt, vor ein paar Wochen war ich da einfach unglaublich weit weg und war so ein Tag wie heute. Für mich total unrealistisch. Und dann haben wir echt gearbeitet wie die Blöden die letzten zwei Wochen, dass ich da heute so entspannt oben stehen kann. Und das ist für meine Leute um mich rum, die mit mir arbeiten und für mich wahrscheinlich auch das, was es ausmacht, dass man sieht, es zahlt sich einfach immer aus. Dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben. Und dann aber schon an einem Tag wie heute auch die Lockerheit zu haben. Und wie gesagt, steht so nicht am Papier. Aber ich habe wieder schön die ganze Bandbreite an Emotionen durchlebt. Heute.