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Olympische Winterspiele 2026
Olympia 2026
Mi, 04.02. - So, 22.02.

Kimmich begeistert vom olympischen Flair

15.02.2026 18:52 | 2:19m
Nach dem 3:0-Auswärtssieg seines FC Bayern in Bremen besuchte Joshua Kimmich am Sonntag die Olympischen Spiele in Antholz, wo die Verfolgungsrennen der Männer und Frauen ausgetragen wurden. Am RTL-Mikrofon zeigte sich der Nationalspieler begeistert.
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Herzlich willkommen in Antholz. Zum ersten Mal beim Biathlon und Olympia. Wie ist es so?
Ja, tatsächlich. Zum Ersten Mal. Sowohl beim Biathlon als auch bei Olympia. Man merkt schon, dass es eine besondere Stimmung ist. Also, wenn man hier die Tribüne sieht, das ist echt sehr, sehr cool, hier zu sein.
Ist das nach einem drei zu null Sieg in Bremen so ein perfekter Sonntag zum Runterkommen?
Ja, eigentlich schon. Also ich bin schon immer interessiert, auch mal bei anderen Sportarten reinzuschnuppern, ein bisschen was anderes zu sehen, was anderes zu erleben. Dementsprechend freue ich mich, hier zu sein.
Was sagen Sie zu der Atmosphäre? Ist ja schon ein bisschen anders als im Fußballstadion, aber es ist ein riesengroßes Familienevent. Und dann noch diese Kulisse.
Ja, die Kulisse ist natürlich herausragend, wenn man das Wetter sieht und die Berge, die ganze Natur. Hier ist es wirklich wunderschön. Und dann noch die Stimmung hier. Das ist schon besonders. Ich habe es eben schon gesagt Im Fußball haben wir natürlich auch immer eine eine tolle Stimmung. Das ist immer eher etwas aggressiver, wenn man die Stimmung im Stadion sieht, weil du dann eben zwei Lager jedes Mal hast. Hier hat man ja mehrere Nationen vereint und man hat das Gefühl, dass wirklich alle sehr positiv sind und sich auch füreinander und miteinander freuen.
Franzi Preuß ist Sechste geworden. Die ersten drei schießen komplett fehlerfrei. Wie sehr haben Sie denn auch beim letzten Schießen mitgelitten? Vielleicht.
Ja, da leidet man tatsächlich mit. Dass dann zwei Fehler beim letzten Schießen dabei waren, extrem ärgerlich. Wahrscheinlich würde sie sich selber am meisten ärgern. Ich glaube, gerade wenn man dann in die Strafrunde reinfährt, ist das fürs Mindset wahrscheinlich nicht ganz so angenehm, wenn man da davor zwei Fehler geschossen hat. Ich glaube, der da wäre was möglich gewesen.
Ich habe noch mit den Biathlon Jungs von 2014, die heute ihre Medaille bekommen, gesprochen. Die haben gesagt, das ist wie ein Klassentreffen hier heute. Wie heftig muss das sein? Zwölf Jahre später erste Goldmedaille dann auf einmal zu bekommen?
Ja, auf jeden Fall eine verrückte Situation. Und ich kann mich nicht hineinversetzen. Ich bin und war weit weg von der Goldmedaille. Dementsprechend glaube ich, dass es trotzdem heute ein besonderer Tag für die Herren war. Ein besonderer Moment. Trotzdem ist es natürlich schade und traurig, dass es erst so viel später passiert ist. Trotzdem ist es etwas was Besonderes. Und herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.