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Rodel-Olympiasieger Loch kritisiert das IOC

12.02.2026 20:45 | 2:43m
Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch wurde wegen seines Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen von Olympia ausgeschlossen. Bei RTL/ntv und sport.de übt Felix Loch in diesem Zusammenhang Kritik am IOC.
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Wäre natürlich schön. Ganz klar, Erfolge sind immer schön. Aber ich sage auch Ja, solche, solche Rennen wie jetzt bei mir. Das gehört einfach auch mit dazu. Es geht im Sportlerleben, aber wie auch im normalen Leben. Es wäre schön, wenn es immer nur nach oben gehen würde. So ist es aber nicht. Es gibt auch Rückschläge am Ende. Ich mache es jetzt schon sehr, sehr lang. Kann ich schon jetzt auch sagen. Es ist nur Sport und es gibt viel, viel wichtigere Themen. Sachen im Leben.
Der wohnt bei uns in Berchtesgaden. Ich habe ihm oder wir haben ihm dort viel, viel geholfen. Er ist generell ein dankbarer Typ. Supertyp Ich finde es einfach Wahnsinn, was er leistet, was er macht, obwohl in seinem Land Krieg herrscht. Er wollte einfach nur mit dem Helm, den er, den er sich dort hat machen lassen, mit den Bildern, die da drauf sind, einfach nur an die Sportler erinnern. Und das war für ihn ganz, ganz wichtig. Er wollte gar nicht hier irgendwie auf den Krieg in der Ukraine aufmerksam machen und das finde ich einfach sehr, sehr schade, dass ihm das ja mehr oder weniger verboten wurde, er dort ja ausgeschlossen wurde. Er hat das auch schon lange vorher angemeldet, dass er mit diesem Helm fahren möchte. IOC eiert da in diesem Fall ganz schön rum. Man hätte da schon viel, viel früher, weil es war auch schon bekannt dort, wie soll ich sagen, mit ihm reden können oder 1111 richtige Entscheidung zusammen finden können. Und das ist einfach unglaublich schade. Und mir tut es wie gesagt für ihn, aber natürlich auch für sein Land unglaublich leid.
Das waren alles gute Bekannte von Vlady und wenn die durch den Krieg dort ums Leben gekommen sind und ihren Traum im Endeffekt nicht weiterleben können. Und Vlady wollte einfach für für sie diesen Traum hier, wie soll ich sagen, einfach leben, wollte für sie hier an den Start gehen. Es sind im Endeffekt Bilder auf dem Helm von seinen Freunden und das machen oder haben andere Sportler auch schon gemacht oder genauso. Ja ja bei Wettkämpfen getan und deswegen finde ich es halt auch am Ende unfair ihm gegenüber. Da fehlt ganz klar das Fingerspitzengefühl, glaube ich. Und man hätte ihn dort einfach starten lassen müssen.