Die größte Karte, die Bremen schon immer hatte und weiterhin hat, ist der Zusammenhalt. Gerade in Krisensituationen sind sie dann immer noch enger zusammengewachsen. Im Verein mit den Fans zusammen. Aber das muss man auch ganz klar sagen. Es braucht am Ende auch Qualität auf dem Platz, und die ist aktuell nicht da. Da muss der neue Trainer schnell Lösungen finden. Das war jetzt auch nicht zu erwarten, dass es sofort klappt. Aber man muss irgendwo anfangen, den Glauben zu entwickeln, dass man Punkte holen kann. Und das ist aktuell, glaube ich, schwierig. Ihnen fehlt vorne ein Stürmer, der Tore schießt. Das ist ganz klar und deutlich. Und hinten haben Sie auch Probleme. Personelle Probleme, Immer wieder Verletzungen, die Sie nicht ausgeglichen bekommen. Von daher wird es ein Kampf. Leider und wahrscheinlich bis zum Ende. Ich glaube, dass der Kader gut genug ist, um in der Bundesliga zu bleiben. Da bin ich fest überzeugt. Auch im Vergleich zu anderen Kader spielt nicht in der oberen Hälfte, das ist auch klar. Aber man muss auch die wirtschaftlichen Situationen beachten, da es in Bremen leider nicht viel möglich. Da sind einem die Hände gebunden. Deswegen muss man da auch ein bisschen in Schutz nehmen. Und ich sehe trotzdem wie gesagt noch drei schlechtere Mannschaften vom Kader her, sodass ich auch davon ausgehe, dass Werder das schaffen wird.