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Schlotterbeck-Ansage: Endlich tut's einer

02.02.2026 12:12 | 1:12m
Nach dem Ausrutscher der Bayern in Hamburg und dem Heimsieg des BVB gegen Heidenheim prescht Nico Schlotterbeck vor, macht eine schwarzgelbe Titelansage. Gut so, findet unser BVB-Reporter René Langhoff.
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Wir wollen Meister werden, sagt Nico Schlotterbeck. Da geht er mal nicht nur in einem Zweikampf voll ins Risiko, sondern mit einer öffentlichen Aussage. Und ich finde das gut so! Die Situation gibt das her. Es sind doch gerade auch nur sechs Punkte Rückstand auf die Bayern. Die Bayern haben im Moment Probleme in ihren Spielen und der BVB ist rangekommen. Warum sollte man da nicht mal mutig formulieren, dass man sich das tatsächlich wünscht, Meister zu werden? In den letzten Jahren war der BVB kein Gewinnerverein, aber solche öffentlichen, mutigen Aussagen, die tragen doch auch dazu bei. Mal so eine Gewinnermentalität aufzubauen. Nico Schlotterbeck ist ein Leistungsträger, ist mit ein Anführer in dieser Mannschaft. Dem steht das auch absolut zu, sowas dann mal zu formulieren. Trotzdem müssen sie auch aufpassen beim BVB und auch darin besteht so ein bisschen das Risiko in dieser Aussage von Schlotterbeck. Denn diese Leistung, die Sie zuletzt gezeigt haben, die war eigentlich nicht gut genug, um die Bayern zu ärgern. Wer sich so abmüht gegen den Tabellenletzten aus Heidenheim, der muss sich vor allem bewusst machen, dass man für so ein Meisterinnen dann auch noch deutlich besser Fußball spielen muss. Sonst wird diese Aussage, die Schlotterbeck dann gemacht hat, auch ganz schnell nicht mehr als Mut, sondern dann auch als Übermut ausgelegt werden.