Der frühere Bundesliga-Profi Dieter Hoeneß hat sich im exklusiven Interview mit RTL/ntv und sport.de zu den Schwierigkeiten des deutschen Fußball-Oberhauses geäußert, über den jüngsten VAR-Ärger gesprochen und seinen Sohn Sebastian, der den VfB Stuttgart trainiert, gelobt:
Schön, dass es geklappt hat. Gerne. Nehmen Sie Platz. Wunderbar. Okay. Also, ich habe mir ein bisschen Sorgen um die Bundesliga gemacht, weil im Moment der Abstand zwischen Bayern und dem Rest einfach zu groß ist. Einerseits natürlich beeindruckend, aber auch bedrückend irgendwie. Ich glaube, die Bundesliga muss aufpassen, dass sie nicht die besten Spieler verliert, weil das ist schon schon. Ja, wie gesagt, Bayern gelingt es, die besten Spieler noch zu halten, aber der Rest verkauft die besten Spieler. Und das ist nicht gut für die Bundesliga. Ich muss sagen, durch die Aufregung im Pokal ist eigentlich klar geworden, dass es schon ein Gewinn ist, gerade beim Den ersten Torwart der Bayern in Köln. Das wäre mit dem Wagen nicht passiert. So gesehen bin ich schon der Meinung, dass es eine Verbesserung ist. Er sollte halt funktionieren. Das wäre, das wäre zu wünschen. Aber grundsätzlich bin ich, stehe ich da, positiv. Er hat den. Sport fairer gemacht. Hat ihn absolut, weil eben doch sehr viel dranhängt, oft in bestimmten Situationen. Ich behaupte heute noch, dass wenn. Wenn es damals einen Wac gegeben hätte, hätte man eins zu eins gegen Aston Villa im damals Landesmeister Finale vielleicht den Ausgleich bedeutet und wir hätten vielleicht das Spiel noch gewonnen. Dass das aber wirklich eher spaßig gemeint. Aber das ist auf jeden Fall eine Verbesserung, weil es einfach gerechter ist. Das ist schon auch Fluch. Muss man ganz klar sagen, wenn man immer Vergleiche zieht, weil man immer natürlich auch und Segen vielleicht deshalb, wenn man auf den Job natürlich gut vorbereitet wurde. Man hat es quasi fast mit der Muttermilch aufgesogen. Die haben natürlich ja, weil man Fußball natürlich 24 Stunden lebt und das sieben Tage in der Woche haben das natürlich ständig mitbekommen. Da ist auch nicht um 8:00 abends Schluss, sondern um 11:00 oder 12:00. Das begleitet einen und das bekommen die, die Söhne oder die Kinder natürlich mit und bekommen dadurch natürlich schon, sage ich mal, Voraussetzungen. Grundlagen, die ihnen natürlich auch helfen. Und so gesehen ist es auch ein Stück weit Segen. Aber in erster Linie ist es schon eine Belastung.