Nach dem lukrativen Abschluss mit dem neuen Trikotsponsor Vodafone winkt Borussia Dortmund offenbar der nächste Mega-Deal. Dieser könnte mehr als 300 Millionen Euro in die BVB-Kassen spülen.
Wie die vereinsnahen "Ruhr Nachrichten" berichten, steht eine vorzeitige Verlängerung des ohnehin bereits bis 2028 befristeten Vertrags mit Ausrüster Puma an. Die Zusammenarbeit zwischen dem BVB und dem Sportartikel-Giganten aus dem fränkischen Herzogenaurach soll demnach bis mindestens 2034 ausgeweitet werden.
Finanziell stoßen die Schwarz-Gelben mit dem Deal offenbar in neue Dimensionen vor: 28 Millionen Euro soll Puma pro Jahr künftig als Fixsumme an den BVB überweisen, hinzu kommen demnach Sachleistungen in Form von Trikots, Trainingskleidung und Schuhen sowie erfolgsabhängige Boni.
Je nach sportlichem Abschneiden zahlt Puma künftig zwischen 30 und 35 Millionen Euro an den BVB, heißt es, über die neunjährige Vertragslaufzeit also womöglich mehr als 300 Millionen Euro.
Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht: Wegen der frühzeitigen Vertragsverlängerung winkt dem BVB offenbar noch eine Signing Fee in Höhe von 27 Millionen Euro.

Diese soll laut "RN" allerdings erst ab 2027 und dann in mehreren Tranchen an den Revierklub fließen.
Nur der FC Bayern kassiert mehr als der BVB
Finalisiert ist der neue Puma-Deal demnach noch nicht, es werden aber schnelle und reibungslose Verhandlungen über die letzten Details erwartet, heißt es - auch, weil das Unternehmen und der BVB bereits seit 2012 vertrauensvoll zusammenarbeiten.
Seit 2014 ist Puma auch Anteilseigner und hält 5,32 Prozent der BVB-Aktien, CCO Matthias Bäumer sitzt im Dortmunder Aufsichtsrat.
Im nationalen Vergleich erlöst nur der FC Bayern mehr Geld mit seinem Ausrüstervertrag als der BVB. Pumas-Konkurrent Adidas soll angeblich bis zu 60 Millionen Euro pro Jahr an den deutschen Rekordmeister zahlen.



























