Drei Jahre lang war Ben Johnson für die Offensive der Detroit Lions verantwortlich, bevor er im Anschluss an die NFL-Saison 2024/25 den Job als Head Coach der Chicago Bears antrat. Bei seiner ersten PK in Windy City konnte sich der 38-Jährige einen Seitenhieb in Richtung der Green Bay Packers nicht verkneifen. HC Matt LaFleur nimmt's locker.
"Und um ganz ehrlich zu sein, ich habe es irgendwie genossen, Matt LaFleur zweimal im Jahr zu schlagen", sagte Ben Johnson als er im Januar bei den Chicago Bears als neuer Hauptübungsleiter präsentiert wurde. Die zwei brisanten Divisionsduelle gegen die Packers hatten die Lions mit 34:31 und 24:14 für sich entschieden.
Zuvor hatte das Team aus Wisconsin elfmal in Folge gegen die Lions gewonnen. LaFleur ließ die Stichelei von Johnson daher kalt, erklärte der Head Coach der Packers in der neuesten Folge des Podcasts "Bussin' With the Boys". "Ich kenne Ben Johnson nicht", betonte der 45-Jährige: "Ich respektiere ihn als Footballtrainer, er hat einen guten Job bei den Lions gemacht."
Johnson-PK "war interessant"
Auf die Nachfrage, ob er mit dem neuen Cheftrainer der Bears im Clinch liege, antwortete er nur: "Habe ich Zoff mit ihm? Die Pressekonferenz war interessant, aber ich habe keinen Streit mit ihm. Ich stecke in diesem ganzen Zeug nicht so tief drin." Als Divisionsrivalen treffen LeFleur und Johnson auch in der kommenden Saison mindestens zweimal aufeinander - erstmals als Head Coaches.
Bleibt abzuwarten, ob die Bears, die in den vergangenen Jahren stets nicht mehr als eine Randnotiz im Playoff-Rennen in der NFC North darstellten, unter dem neuen Cheftrainer eine der ältesten Rivalitäten der NFL wieder beleben können.
Bis zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Johnson und LaFleur im Jahr 2025 wird der Green-Bay-Coach weiterhin auf Kommentare angesprochen werden. Vielleicht ist LaFleur dann ja nach dem ersten Duell bereit, in Richtung des einstigen Offensive Coordinator der Lions zurückzuschießen, wenn die Packers den Sieg erringen.



































