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Trainer-Beben im Skispringen: "Eine klare Vision"

Video: Diese Herausforderung wartet auf die DSV-Adler
28. April 2025, 14:42
sport.de
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Im Trainerteam der tschechischen Skispringer gibt es mit Blick auf die Olympiasaison personelle Umwälzungen.

Wie der Verband am Montag vermeldete, übernimmt der frühere Weltmeister Jaroslav Sakala künftig die Rolle als Cheftrainer der Nationalmannschaften.

Er werde in dieser Funktion eng mit den Trainern Dominik Durc, Lukas Hlava und Frantisek Vaculik zusammenarbeiten, teilten die Tschechen mit.

Sakala solle sich zwar auf die strategische Seite der Vorbereitung und die methodische Unterstützung des Trainerteams konzentrieren, dessen Unabhängigkeit aber vollumfänglich respektieren, hieß es in dem Statement.

"Es ist an der Zeit, das tschechische Skisprungsystem mit einheimischen Trainern neu zu gestalten. Aus unserer Sicht ist dies der einzige Weg, um langfristig ein System aufzubauen, das die tschechischen Skispringer wieder an die Weltelite heranführt", sagte Filip Sakala, Sportdirektor von Tschechiens Skispringern.

Skispringen: Das ist Sakalas "Ziel" mit den Tschechen

Vít Hacek, Vorsitzender der Skisprung-Abteilung des tschechischen Verbands, ergänzte: "Wir werden nach und nach weitere Schritte, konkrete Projekte und Ziele im Rahmen der Initiative 'Zurück an die Spitze" vorstellen. Dieses Projekt hat eine klare Vision - ein gesundes, starkes und selbstbewusstes Sportsystem aufzubauen, das die junge Generation inspiriert und das tschechische Skispringen an die Weltspitze zurückführt."

"Mein Ziel ist es, die tschechischen Trainer mit meiner Erfahrung zu unterstützen - sowohl aus meiner Rennsportkarriere als auch als Trainer im In- und Ausland", sagte Sakala, der in den letzten Jahren unter anderem als Cheftrainer der tschechischen Skisprungnationalmannschaft der Frauen fungiert hatte.

Lob für scheidende Skisprung-Trainer

Zuletzt hatten die Slowenen Gaj Trcek und Jure Sinkovec für zwei Weltcup-Winter die Verantwortung im tschechischen Trainerteam getragen.

"Auch wenn die vergangene Saison aus unserer Sicht nicht ganz optimal verlief, dürfen wir nicht vergessen, dass Roman Koudelka dazu beigetragen hat, dass die Mannschaft in die Top 10 der Weltmeisterschaft zurückgekehrt ist", sagte Hacek.

Trcek und Sinkovec hätten "ein umfangreiches Know-how hinterlassen", lobte Tschechiens Skisprung-Boss. "Wir wünschen beiden viel Erfolg für ihre weitere Laufbahn."

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