Mit Coaching-Ikone Pete Carroll bricht in der Stadt der Sünde eine neue Zeitrechnung an. Eine Zeitrechnung, die die Las Vegas Raiders ohne Quarterback Gardner Minshew antreten, der nach nur einer Saison wieder entlassen wird.
Das berichtet unter anderem "ESPN". Demnach werden die Raiders Gardner Minshew in der kommenden Woche passend zur Free Agency (ab 10. März im sport.de Liveticker) vor die Tür setzen.
Erst im Vorjahr hatte Minshew einen Zweijahresvertrag in Las Vegas unterschrieben, der ihm bis zu 25 Millionen Dollar hätte einbringen können. 15 Millionen waren dabei garantiert, 3,16 Millionen Dollar sind davon noch offen. Eine Entlassung (als Post-June-1-Cut deklariert) würde den Raiders 9,3 Mio. Dollar einsparen.
Sportlich macht die Entlassung ohnehin Sinn, denn Minshew konnte nicht das liefern, was sich die Raiders von ihm erhofften. Und zwar, dass er zumindest übergangsweise die Quarterback-Probleme löst.
Zwar hatte sich Minshew in der letzten Saisonvorbereitung gegen Aidan O'Connell durchgesetzt, hatte jedoch große Probleme, die Offense anzuführen. Insgesamt stand er in neun Spielen als Starter auf dem Platz und lieferte 2013 Yards, neun Touchdowns und zehn Interceptions.
NFL: Wie lösen die Raiders die Quarterback-Frage?
Mit der Entlassung von Minshew und dem Vertragsende von Desmond Ridder steht damit mit Aidan O'Connell nur noch ein Quarterback parat. Und auch dieser wird nach den Leistungen der letzten Jahre nicht mehr der Starter in Las Vegas sein.
Dementsprechend drängt sich die Frage auf, wer die Offense der Raiders in Zukunft anführen wird. Auf Grund seiner Nähe zu Pete Carroll wird dieser Tage vor allem Russell Wilson als möglicher Kandidat für die Raiders genannt.
Mit dem sechsten Pick im NFL Draft haben die Raiders vielleicht auch die Möglichkeit bei der Talente-Wahl Ende April nachzurüsten.












