Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat Medienberichte, nach denen der FC Bayern sein Vertragsangebot an Joshua Kimmich zurückgezogen hat, nach dem Champions-League-Spiel gegen Bayer Leverkusen erstmals in aller Deutlichkeit bestätigt.
"Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so", sagte der CEO des deutschen Rekordmeisters.
Der laut den Berichten vom Aufsichtsrat initiierte Vorgang war vor rund einer Woche an die Öffentlichkeit gelangt. Es laufen allerdings weiter Gespräche zwischen den Parteien.
Joshua Kimmichs Vertrag beim FC Bayern läuft am Saisonende aus. Ob er verlängert wird, ist nach wie vor offen. "Wir haben schon wahnsinnig viel dazu gesagt. Wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen", sagte Dreesen zu diesem Thema.
Auch Kimmich selbst äußerte sich zum Stand der Dinge. "Es wird auf jeden Fall zeitnah zu einer Entscheidung kommen, spätestens vor der Länderspielpause", sagte der DFB-Kapitän, der Mitte März zur Nationalmannschaft reisen wird. Unter Zugzwang sieht Kimmich nun den FC Bayern. "Der Ball liegt nicht bei mir", erklärte der 30-Jährige.
Es sei "an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe", sagte Kimmich weiter.
FC Bayern: Zu gierig? Kimmich wehrt sich
Offenbar gab es Unstimmigkeiten im zeitlichen Ablauf, die zu der Reaktion des Aufsichtsrates führte.
"Zuerst war es mein Zeitplan, das vor der Länderspielpause zu machen", sagte Kimmich. "Der Verein wollte das dann nicht. Das ist auch legitim. Der Verein wollte gerne jetzt vor den beiden Spielen (gegen Leverkusen) eine Entscheidung haben."
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Gerüchten zufolge geht es in den weiter laufenden Gesprächen zwischen dem FC Bayern und Kimmich auch ums Geld. Der 97-malige Nationalspieler sagte: "Ich habe nicht den Eindruck, dass ich total gierig bin, es geht nicht darum, dass ich da den letzten Euro rauspressen will."




























