Suche Heute Live
Formel 1Formel 1
Artikel teilen

Formel 1
Formel 1

Powered by: Formel1.de

Stromausfall sorgt für lange Unterbrechung

McLaren beim Pannenauftakt in Bahrain am schnellsten

Weil auch das Flutlicht ausfiel, musste die Formel 1 Pause machen
Weil auch das Flutlicht ausfiel, musste die Formel 1 Pause machen
Foto: © MST
26. Februar 2025, 18:14

Die Formel 1 ist um eine Kuriosität reicher. Nachdem eine lose Drainage im vergangenen Jahr für eine Unterbrechung der Testfahrten in Bahrain gesorgt hat, war es am heutigen Mittwoch ein Stromausfall, der das Treiben für mehr als eine Stunde zum Erliegen brachte.

Zwei Stunden waren in der Nachmittagssession absolviert, als plötzlich die rote Flagge herausgeholt wurde. Zunächst war an den TV-Monitoren kein Grund ersichtlich, doch ein Blick in die Garagen genügte, um Autos und Crews in völliger Dunkelheit zu sehen - na gut, zumindest mit ein bisschen einfallendem Tageslicht.

Weil auf der Strecke auch noch die Flutlichtmasten ausgefallen waren, musste der Fahrbetrieb erst einmal unterbrochen werden. "Ich wollte erst das Visier wechseln, weil es plötzlich dunkel war, aber dann habe ich kapiert, dass wir kein Flutlicht mehr haben", sagt Mercedes-Pilot George Russell.

Einige Stromversorgungssysteme blieben während dieser Zeit jedoch in Betrieb: Die Notbeleuchtung in den Fahrerlagern und die Fernsehübertragungen liefen weiter. Berichten zufolge soll nicht nur die Strecke vom Stromausfall betroffen gewesen sein, sondern der komplette umliegende Bereich im Süden der bahrainischen Insel.

Formel 1: Session wurde verlängert

Erst nach 67 Minuten konnte der Fahrbetrieb mit noch 50 Minuten auf der Uhr fortgesetzt werden. Allerdings wurde alsbald entschieden, die Session um eine Stunde zu verlängern, um die verlorene Testzeit wieder reinzuholen.

Überhaupt waren die Bedingungen an diesem ersten Testtag ungewöhnlich für Bahrain. Die Temperaturen bewegten sich nur im Bereich von 15 Grad Celsius, wobei es teilweise sogar einige vereinzelte Regentropfen gab - aber nicht so viel, dass Intermediates oder gar Regenreifen nötig gewesen wären.

Die Bestzeit am ersten Tag, die noch mit einer Menge Vorsicht zu genießen ist, ging an McLaren-Pilot Lando Norris, der in 1:30.430 Minuten gut eine Sekunde schneller war als Andrea Kimi Antonelli (Mercedes), der am Vormittag die Bestzeit erzielt hatte, am Nachmittag damit aber bis auf Rang sieben zurückgereicht wurde.

McLaren hatte nach der Mittagspause lange auf sich warten lassen. Der Rennstall nahm größere Umbauarbeiten an seinem Auto vor und fuhr erst nach rund einer Stunde zum ersten Mal auf die Strecke.

Am Nachmittag hatten übrigens alle Teams ihre Fahrer getauscht. Alle Fahrer, die am Vormittag im Einsatz waren, schauten am Nachmittag zu, sodass es im Grunde zwei separate Zeitenlisten gab.

Ganz vorne fanden sich am Nachmittag die vier Topteams ein, denn neben McLaren belegten George Russell (Mercedes, +0,157 Sekunden), Weltmeister Max Verstappen (Red Bull, +0,244) und Charles Leclerc (Ferrari, +0,448) die Positionen zwei bis vier

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Newsticker

Alle News anzeigen