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BVB muss gegen Union Berlin liefern

"Nach Regen kommt Sonne": Kovac glaubt an Ende der Krise

Niko Kovac will mit dem BVB zurück in die Erfolgsspur
Niko Kovac will mit dem BVB zurück in die Erfolgsspur
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Fabian Friese
21. Februar 2025, 14:45
sport.de
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Nach enttäuschenden Wochen lastet großer Druck auf Borussia Dortmund. Gegen Union Berlin braucht der BVB am Samstagabend (18:30 Uhr) schon fast zwingend ein Erfolgserlebnis. Trainer Niko Kovac verbreitet vor der Partie weiterhin demonstrativ Optimismus.

"Wir wissen um die Situation, aber wir müssen nicht schwarzmalen. Ich glaube immer daran: Nach Regen kommt Sonne", sagte der Cheftrainer von Borussia Dortmund mit Blick auf die Formkrise der Schwarzgelben.

Gegen den VfL Bochum (0:2) und Sporting (0:0) hatten die Westfalen zuletzt zwei enttäuschende Auftritt hinlegt. Insgesamt liegt hinter dem BVB eine Bundesliga-Saison zum Vergessen. Als Tabellenelfter beträgt der Rückstand auf die Champions-League-Plätze schon acht Zähler. 

Mit solchen Rechenspielen will sich Niko Kovac allerdings überhaupt nicht beschäftigen. "Wir brauchen die drei Punkte für uns und für das Selbstvertrauen", machte der Übungsleiter deutlich.

Kovac verteilt Sonderlob an vier BVB-Stars

Auch ihm sei bewusst, dass diese Phase im Februar immens wichtig ist. "Alles was man dort verspielt, ist schwierig aufzuholen", räumte Kovac ein. 

Übermäßigen Druck oder Kritik von außen will der Nachfolger von Nuri Sahin jedoch gar nicht an sein Team heran lassen. "Wenn es nicht läuft, dann sollte man nicht allzu kritisch mit sich sein, sondern positiven Gedanken zulassen. Wir müssen schauen, dass wir uns über den Kopf selbst stärken", verriet Kovac seine Plan.

Gegen Union Berlin dürfte eine ähnliche Mannschaft auflaufen, wie in den letzten Spielen. Reichlich Einzellob verteilte Kovac am Freitag an sein Mittelfeldtrio Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt. Auch Daniel Svensson lobte der 53-Jährige in den höchsten Tönen.

Sicher ausfallen wird gegen die Elf von Steffen Baumgart nur Felix Nmecha. Kovac deutete aber an, dass die Partie für Winterneuzugung Carney Chukwuemeka ebenfalls zu früh kommen dürfte. Die Chelsea-Lage brauche noch "ein wenig Zeit".

Alle Aussagen von Niko Kovac zum Nachlesen:

+++ Kovac über die Bundestagswahl +++

"Ich bin mir sicher, dass jeder einzelne weiß, welche Bedeutung das hat. Es geht um die Demokratie. Ich wünsche wir, dass jeder hingeht. Ich kann nicht wählen, weil ich kroatischer Staatsbürger bin. Aber mein Appell: Geht alle wählen!"

+++ Kovac über seinen Optimismus +++

"Ich schaue mir jedes Spiel noch einmal an und wenn ich sehe, was die Jungs im Spiel bringen, dann sind wir näher dran, die Sachen besser als schlechter zu machen. Es fehlt nur ein My. Das sehe ich auch, wenn wir gewisse Sachen trainieren. Allein dass die Jungs in der Bundesliga sind, zeigt, dass sie Gewinner sind."

+++ Kovac nochmal über Bensebaini und Svensson +++

"Beide Spieler sind deckungsgleich. Ich finde, es gibt dort keinen großen Unterschied. Ramy hat mehr Bundesliga-Erfahrung. Aber Daniel Svensson hat es klasse gemacht und wir sind angehalten, Leistung zu belohnen. Ich weiß als Trainer, was ich an ihnen habe und bin froh, dass ich zwei solche Spieler habe. Ich sehe da bei beiden sehr viel Potenzial."

+++ Kovac über die Stimmung unter den Fans +++

"Wir können ihnen Woche für Woche die Angst nehmen. Wir haben den Anspruch, Spiele zu gewinnen. Deswegen sind wir hier, deswegen sie die Spieler alle beim BVB. Wir wissen um die Situation, aber wir müssen nicht schwarzmalen. Ich glaube immer daran: Nach Regen kommt Sonne."

+++ Kovac über die linke Abwehrseite +++

"Ich fand Daniel Svensson mehr als ordentlich. Der Mann kommt aus Dänemark und spielt hier drei sensationelle Spiele. Er ist läuferisch sensationell, macht mit Ball keine Fehler und tut immer das, was gebraucht wird. Er spricht kein Wort Deutsch und hat sich hier sofort eingefügt. Das ist sensationell." 

+++ Kovac über das BVB-Mittelfeld +++

"Ich sehe das sehr objektiv: Marcel Sabitzer macht für mich einen richtig guten Job. Er spielt auf der Sechs und muss dort nicht Tore oder Vorlagen liefern. Er soll abräumen und das Spiel von hinten nach vorne connecten. Das macht er. Ich bin mit ihm äußerst zufrieden. Pascal Groß spielt eine Variation zwischen Sechs und Acht. Man hat gesehen was er kann, wenn er die Tiefe attackiert. Er hat ein gutes Auge und ist auf der Position gut aufgehoben. Er macht das auch sehr gut. Julian Brandt ist vorne in der Pocket und sucht die Bälle. Wenn wir nur die nackten Ergebnisse sehen, dann ist das schon gut: drei Scorerpunkte in vier Spielen ist gut. Dann können Sie schon verstehen, warum ich die drei Spieler da spielen lasse."

+++ Kovac über die Gittens-Krise +++

"Wir sind uns alle einig, dass Jamie eine tolle Entwicklung genommen hat und sich stetig an die Stammformation herangespielt hat. Jetzt hat er eine andere Rolle. Er hat eine sehr gute Halbserie gespielt, da ist es normal, dass man mal in ein Loch fällt. Man muss berücksichtigen, dass er jetzt einen ganz anderen Rhythmus hat. Das ist ein Faktor und ich glaube, dass ihm das aktuell in bisschen zu schaffen macht. Da nehmen wir Rücksicht drauf und gucken, dass wir mit der medizinischen Abteilung die Balance finden. Ich bin aber sehr zufrieden mit ihm, seiner Art und Weise und wie er Fußball lebt."

+++ Kovac über die schlechte BVB-Bilanz im Winter +++

"Wir haben kein Kälteproblem, das wäre zu einfach. Es ist aber schon so, dass von November bis Februar vieles vorbereitet wird für das Saisonfinale. Alles was man dort verspielt, ist schwierig aufzuholen. Wir müssen schauen, dass wir das morgige Spiel gewinnen. Wir brauchen die drei Punkte für uns und für das Selbstvertrauen. Wir müssen morgen einen anderen Fußball spielen. Union wird uns fordern, da müssen wir dagegen halten. Es wird ähnlich wie in Bochum."

+++ Kovac über die Verunsicherung im Team +++

"Es ist ganz klar: Ich habe die Spieler zwei Stunden hier auf dem Trainingsgelände. Da spricht man und zeigt ihnen Videos. Wir sagen ihnen, was sie gut machen und müssen ihm eine Guideline geben. Das machen wir. Wir sind aber erst drei Wochen hier, das passiert alles nicht so schnell. Julian Brandt ist ein Spieler, der sehr reflektiert und selbstkritisch ist. Das ist positiv. Wenn es nicht läuft, dann sollte man jedoch nicht allzu kritisch mit sich sein, sondern positiven Gedanken zulassen. Wir müssen schauen, dass wir uns über den Kopf selbst stärken."

+++ Kovac über Chukwuemeka +++

"Carney hatte einige Probleme mit seinem Knie, seit er hier ist. Er braucht noch ein wenig Zeit, um sich zurechtzufinden und die Beschwerden zu überwinden. Wir wissen, was er kann. Wir brauchen ihn aber vollfit, sodass wir sagen können, dass er auch von der ersten Minute an spielen kann."

+++ Kovac über das Personal +++

"Es hat sich nichts verändert. Nur Felix Nmecha steht nicht zur Verfügung. Wir werden dann morgen sehen, wie wir das Spiel angehen werden."

+++ Kovac über die CL-Auslosung +++

"Lille ist ein ernstzunehmender Gegner, sicherlich gibt es einige, die sagen, dass Lille nicht attraktiv ist. Ich sehe das anders. Ich kenne die französische Liga und weiß, welche Qualität dort steckt. Sie haben immer sehr gute Spieler und haben in der Champions League einige Hochkaräter besiegt. Wir dürfen nicht denken, dass das zwei einfach Spiele werden. Im Gegenteil: Das wird harte Arbeit."

+++ Es geht los +++

Die Pressekonferenz des BVB beginnt zur Minute in Dortmund. Niko Kovac sitzt am Mikrofon, bereit für die erste Frage.

+++ Wie tief kann der BVB noch fallen? +++

In einer schwachen Bundesliga-Saison hat der BVB bislang noch keine Stabilität gefunden. Inzwischen ist die Borussia mit einer negativen Tordifferenz auf Platz elf der Tabelle angekommen. Sollte gegen Union Berlin die nächste Niederlage folgen, könnte es sogar noch weiter nach unten gehen.

Die Champions-League-Plätze sind schon acht Punkte entfernt. In der derzeitigen Form scheint es abwegig, dass die Westfalen diesen Rückstand auf RB Leipzig noch aufholen. Oder glaubt Niko Kovac noch an das große Wunder?

+++ Was ist mit Chukwuemeka? +++

Die Verpflichtung von Carney Chukwuemeka sorgte im Winter für viel Jubel beim BVB. Der physische Achter soll das körperlose Mittelfeldzentrum beleben und spielerische Impulse setzen. Aufgrund einer Knieverletzung hat die Chelsea-Leihgabe bislang allerdings keine einzige Einsatzminute für den BVB gesammelt. 

Wie lange dauert es noch, bis die Fans den Engländer endlich bestaunen können? Und wie groß wird sein sofortiger Impact auf dem Platz sein?

+++ Viele Sorgenkinder beim BVB +++

Von Spiel zu Spiel wird in Dortmund deutlich, dass viele Stars ihrer Top-Form weit hinterher laufen. Spielmacher Julian Brandt fällt derzeit kaum durch technische Raffinesse auf, Flügelstürmer Karim Adeyemi wirkt zeitweise wie ein Fremdkörper. In Bochum ging am letzten Wochenende dann auch noch das Startelf-Comeback von Niklas Süle komplett schief. 

Trotz der allgemeinen Formkrise vollzog Kovac am Mittwoch in der Champions League nur einen personellen Wechsel. Wie will der Trainer die Lage in den Griff bekommen? Und welche Spieler müssen womöglich mit einer Denkpause rechnen?

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