Beim VfB Stuttgart herrschten in der Hinrunde zwischenzeitlich größere Abwehrsorgen. Doch mittlerweile hat sich die personelle Situation entspannt. Das hat wohl auch Folgen für das Handeln auf dem Transfermarkt.
Wie der "kicker" schreibt, scheint beim VfB Stuttgart der Plan vom Tisch, im Januar noch einen weiteren Innenverteidiger fest zu verpflichten. Zwar seien personelle Veränderungen weiter denkbar. Die Schwaben dürften sich in diesem Fall allerdings auf ein Leihgeschäft beschränken, heißt es.
In der ersten Saisonhälfte hatte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth mit Blick auf die eigene Defensive noch davon gesprochen, dass man an die "Belastungsgrenze" gestoßen sei.
Wegen der zeitgleichen Ausfälle von Ameen Al-Dakhil und Dan-Axel Zagadou waren Anthony Rouault und Jeff Chabot quasi im Dauereinsatz.
Wohlgemuth deutete im Herbst an, dass es deshalb denkbar sei, langfristige Transferpläne auf den Winter vorzuverlegen.
VfB Stuttgart will sparsam agieren
Die nun vollzogene Kehrtwende kommt aber keineswegs aus dem Nichts. Schon Anfang Januar vermeldete die "Bild", dass die Suche nach einem neuen Innenverteidiger am Neckar nicht besonders konkret verlaufe.
Hintergrund scheint vor allem, dass es wenig lukrative Transferziele gibt. Lange Zeit galt der frühere Augsburger Kevin Danso als Wunsch-Kandidat der Stuttgarter. Laut "kicker" liegt die Preisvorstellung des RC Lens jedoch inzwischen bei rund 20 Millionen Euro.
Die Ligue-1-Verteidiger Étienne Youté Kinkoué (Le Havre) und Christopher Wooh (Stade Rennes) galten ebenfalls schnell als überteuert. Zeitweise soll sich der Vizemeister außerdem mit Renato Veiga vom FC Chelsea beschäftigt haben. Der Portugiese ist nun aber wohl selbst dem BVB zu kostspielig.
Und obwohl der VfB am Dienstag das Tor zur K.o.-Runde der Champions League weit aufgestoßen hat, hat sich an der sparsamen Denkweise im Ländle wohl zuletzt wenig geändert.
























