Noch immer ist unklar, ob Sportdirektor Sebastian Kehl dem BVB über den kommenden Sommer hinaus erhalten bleibt. Das Arbeitspapier des Ex-Profis ist nur noch bis Ende Juni 2025 datiert. Nun deutet sich angeblich an, dass eine Entscheidung über die Zukunft des 44-Jährigen noch in diesem Jahr fallen wird.
Schon seit Wochen schwelt die offene Zukunftsfrage bei dem ehemaligen Nationalspieler und BVB-Kapitän rund um den Verein. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bekräftigte zuletzt noch einmal sein bestreben, weiter mit Kehl zusammenarbeiten zu wollen, in dem er öffentlich auf der Mitgliederversammlung des BVB betonte: "Ich will natürlich auch hier sagen: Sebastian Kehl, es ist mein Wunsch, auch mit dir den Weg weiterzugehen."
Laut "Sky" würden die Westfalen mit Kehl sehr gerne verlängern. In den Gesprächen sollen bereits Zahlen ausgetauscht worden sein. Zudem sei in den Verhandlungen ebenfalls klar besprochen worden, welche konkreten Aufgaben Kehl bei einer Vertragsverlängerung übernehmen soll.
BVB muss über Gegenangebot von Sebastian Kehl entscheiden
Auch ein erstes Angebot von Seiten des Klubs soll dem ehemaligen Mittelfeld-Strategen bereits vorgelegt worden sein. Diese habe Kehl zur Kenntnis genommen und mit einem Gegenangebot reagiert, heißt es in dem Bericht des Pay-TV-Senders weiter. Nun müsse der BVB entscheiden, ob er dieses akzeptieren werde. Bis Weihnachten wolle man eine Entscheidung treffen.
Um wie viel Jahre der Kehl-Kontrakt bei den Schwarz-Gelben ausgedehnt würde, ist nach derzeitigem Stand noch nicht zweifelsfrei durchgesickert. Der 44-Jährige selbst hatte in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls durchblicken lassen, dass er sich eine weitere Tätigkeit für seinen Herzensverein, für den er seit 2002 erst als Spieler, anschließend als Funktionär tätig war und ist, zum Ziel gesetzt hat.
Zunächst galt das Binnenverhältnis zwischen Kehl und seinem neuen, direkten Vorgesetzten Lars Ricken als vorbelastet, da der ehemalige BVB-Spielführer selbst auf den Posten des Sport-Geschäftsführers geschielt hatte. Mittlerweile soll zwischen den beiden Ex-Profis aber eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre herrschen, wie es auch beide selbst immer wieder betonten.






























