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"Nur eine Person" hat wirklich geholfen

Becker als Trainer? Zverev lässt aufhorchen

Alexander Zverev kann sich eine Zusammenarbeit mit Boris Becker gut vorstellen
Alexander Zverev kann sich eine Zusammenarbeit mit Boris Becker gut vorstellen
Foto: © IMAGO
13. Dezember 2024, 17:14
sport.de
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Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat im Laufe seiner Karriere schon so manchen Trainer an seiner Seite gehabt. Vorstellbar wäre laut dem 27-Jährigen in Zukunft durchaus, dass Boris Becker an seiner Seite arbeitet - allerdings nur unter einer Voraussetzung.

Alexander Zverev macht Boris Becker die Tür für eine Zusammenarbeit weit auf. "Ich liebe Boris und ich glaube auch, dass er vom Tennis fachlich ein unfassbares Wissen hat", sagte der Hamburger im Gespräch mit "tennis MAGAZIN". Auch Becker hatte sich im Frühjahr grundsätzlich positiv gegenüber dem Coaching gezeigt, für 2025 oder 2026 habe er "nichts ausschließen" wollen, so die Tennis-Ikone damals.

Allerdings steht hinter der Kombination Zverev-Becker noch ein "Fragezeichen", schob der Olympiasieger von Tokio nun hinzu: "Ich weiß aber nicht, wie es mit dem Reisen bei ihm ist."

Sobald Becker "das gelöst und geklärt hat, kann man darüber reden", stellte Zverev in Aussicht. "Wir haben mit ihm auch immer Kontakt und reden oft miteinander."

Zverev: "Nur eine Person" hat wirklich geholfen

Klar ist für den Weltranglistenzweiten, dass er die Vorbereitung auf den ersten Grand Slam in 2025 in der aktuellen Konstellation bestreiten wird. Vordergründig wird Zverev von seinem Vater Alexander senior gecoacht, wenngleich es in den vergangenen Jahren immer wieder Versuche gab, externe Trainer hinzuzunehmen. "Jetzt für Australien wird es bleiben, wie es ist und dann werde ich schauen", kündigte Zverev an.

Zugleich stellte er klar, dass "die richtige Person" verfügbar sein muss: "Ich werde jetzt nicht einfach irgendjemanden nehmen, nur weil ich oder andere es für richtig halten. Ich habe es gemacht, ich habe mit vielen versucht, zusammenzuarbeiten. Aber ich fand, dass mir nur eine Person wirklich sehr, sehr geholfen hat."

Zverev erklärte: "Wirklich geholfen hat mir David Ferrer. Mit allen anderen war die Zusammenarbeit kein richtiger Erfolg." Ferrer war im Juli 2020 ins Trainer-Team gestoßen. Kurz darauf zog Zverev ins Finale der US Open ein, das er jedoch nach fünf Sätzen gegen Dominic Thiem verlor. Nach nur einem halben Jahr gingen die Wege schon wieder auseinander. 

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