Italienischen Medienberichten zufolge will der langjährige BVB-Profi Mats Hummels seinen neuen Arbeitgeber AS Rom im Januar bereits wieder verlassen und in die Bundesliga zurückkehren.
Konkrete Namen von Vereinen, die Interesse an dem Weltmeister von 2014 haben könnten, kursieren bislang nicht. Sollte er tatsächlich wieder auf dem Markt sein, dürfte aber der eine oder andere Klub hierzulande seine Fühler ausstrecken - womöglich sogar der BVB?
Fakt ist: Trainer Nuri Sahin steht in Kontakt mit Hummels. "Mats ist der erste, der mir geschrieben hat, nachdem wir gegen Leipzig gewonnen haben", schilderte der 36-Jährige auf einer Pressekonferenz am Freitag auf Nachfrage.
Sahin betonte, er leide trotz seiner schwierigen Situation in Rom nicht mit Hummels. "Mats weiß das schon alles einzuordnen. Um ihn muss sich keiner Sorgen machen", erklärte der BVB-Coach.
Bedarf hat die Borussia im Abwehrzentrum nur bedingt. Mit Nico Schlotterback, Niklas Süle und Sommer-Neuzugang Waldemar Anton stehen bereits drei Innenverteidiger mit Top-Format im Kader. Als zusätzliche Option bot sich zuletzt Kapitän Emre Can mit starken Leistungen an - auch wenn er eigentlich eine Reihe weiter vorne auf der Sechs seine Lieblingsposition hat.
BVB vermisst Mats Hummels als Leader
Der Führungsspieler Hummels wird beim BVB allerdings schon ein Stück weit vermisst. Gerade in Phasen, in denen es sportlich nicht gut läuft, gehörte der 35-Jährige in Dortmund intern und auch öffentlich zu den Spielern, die immer ihren Finger in die Wunde legten. Hummels macht sich damit rund um die Schwarz-Gelben nicht nur Freunde, gab aber auch viele positive Denkanstöße.
Bei der AS Rom kommt er weiter überhaupt nicht zum Zuge. Auch beim 1:1 in der Europa League bei Union Saint-Gilloise am Donnerstag ließ der umstrittene Trainer Ivan Juric den prominenten Neuzugang über die gesamte Spielzeit auf der Bank schmoren - obwohl in der Innenverteidigung der frühere Frankfurter Evan Ndicka ausfiel.
Hummels steht bislang erst bei 23 Einsatzminuten im Roma-Trikot - als Joker beim 1:5 gegen die AC Florenz. Besonders bitter aus Sicht des Ex-BVB-Profis: Ihm unterlief dabei ein Eigentor.




























