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Rückendeckung für den BVB-Trainer

Kehl über Sahin: "Der Druck ist immer da"

Video: "Nach dem Terzic-Abgang ist nichts besser geworden"
31. Oktober 2024, 07:33
sport.de
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Wackelt der Trainer-Stuhl von Nuri Sahin bei Borussia Dortmund nach der Niederlage im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg? BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl bezieht Stellung.

Nach der dritten Niederlage in Folge seht Nuri Sahin bei Borussia Dortmund unter Druck. Rückendeckung erhielt der Coach nun von Sebastian Kehl.

"Der Trainer ist auch sehr enttäuscht. Der Druck ist bei Borussia immer da, das zeigt die Reaktion der Fans. Wir hinken unseren Ansprüchen hinterher, daran werden wir arbeiten", sagte der Sportdirektor nach der 0:1-Niederlage in Wolfsburg in der Mixed-Zone.

Dennoch zeigte sich Kehl optimistisch: "Das ist keine Situation, die der BVB in der Vergangenheit nicht schon gemeistert hätte. Wir gehen da zusammen durch. Der Kader ist aktuell verletzungsbedingt klein, aber wir werden alles tun, dieses Spiel (am Samstag um 18:30 Uhr gegen RB Leipzig; Anm. d. Red.) zu gewinnen. Ich sehe uns auch in der Lage dazu."

Den Unmut der Fans kann Kehl nachvollziehen. "Das können wir verstehen, das ist nicht unser Anspruch, das hatten wir bereits nach Augsburg (1:2; Anm. d. Red.) betont. Es ist eine Art Frustration", so der 44-Jährige.

Einen Grund für die Niederlage sieht Kehl im derzeit dünnen BVB-Kader. "Wolfsburg hat anders gewechselt, sie hatten ein bisschen mehr Power und Geschwindigkeit. Man hat gemerkt, dass es den Unterschied machen kann", betonte er.

Sahin: BVB-Niederlage "extrem bitter"

Ähnliche Töne schlug auch Sahin an. "Es ist leider auch Fakt, dass Wolfsburg heute im Spiel fünf erfahrene Spieler reinbringen konnte. Und wir können im Moment nicht wie gewohnt nachschießen. Das ist einfach nur extrem bitter", sagte er bei "Sky".

Die Mannschaft habe "gekämpft bis zum Umfallen", die Spieler seien "über Grenzen hinweg gegangen", lobte der BVB-Coach sein Team: "Die Jungs sind extrem enttäuscht, sicherlich auch besonders, weil wir manche heute auch 120 Minuten durchjagen mussten."

Die Niederlage in der Verlängerung sei "extrem bitter". "Ich finde, wir haben mehr verdient. Wir hatten Torchancen, die Leistung über 120 Minuten war deutlich besser als in den letzten Spielen. Aber irgendwie kommt alles zusammen im Moment", so Sahin.

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