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Mit 43 Jahren

Skisprung-Ikone vor 28. Weltcupsaison

Simon Ammann hat es wohl in den Weltcupkader der Schweizer geschafft
Simon Ammann hat es wohl in den Weltcupkader der Schweizer geschafft
Foto: © IMAGO/Johannes Schmidt
31. Oktober 2024, 10:00
sport.de
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Er ist vierfacher Olympiasieger, gewann 2009/10 den Gesamtweltcup und insgesamt 23 Einzelspringen in seiner Skisprung-Karriere! Dass Simon Ammann zu den absoluten Lichtgestalten des Sports zählt, ist längst in Stein gemeißelt. Besonders beeindruckend ist allerdings, dass der Schweizer auch ohne die ganz großen Erfolge Jahr für Jahr weiter im Konzert der ganz Großen mitmischt.

Der Schweizer "Blick" vermeldet mit Verweis auf den Verband, dass Simon Ammann auch 2024/25 den Sprung in den Weltcupkader der Eidgenossen geschafft hat. Mit mittlerweile 43 Jahren steht Ammann somit vor seiner 28. Saison in der Elite der Skispringer. 

Ammann soll neben Gregor Deschwanden, Killian Peier und Felix Trunz am 23. November in Lillehammer beim ersten Springen des Winters an den Start gehen. 

Zuletzt wurde gemutmaßt, die junge Konkurrenz um den 19-jährigen Juri Kessel hätte dem Altmeister den Rang abgelaufen.

Anfang August war Simon Ammann bereits ein erster kleiner Denkzettel verpasst worden, als er nach schwachen Trainingsleistungen im drittklassigen Fis Cup starten musste. Eigenwerbung betrieb der Alt-Star mit seiner Platzierung außerhalb der besten 20 Springer nicht.

Coach setzt Ammann mächtig unter Druck

Bei den Schweizer Meisterschaften sprang Ammann dann allerdings als Vierter knapp am Podest vorbei - und mischte die Karten neu.

Dass die Legende nichts geschenkt bekommt, machte Skisprung-Coach Martin Künzle zuletzt mehr als deutlich: "Springt ein junger Athlet gleich gut wie Simon, fällt die Wahl eher zugunsten des Nachwuchses aus. Simon muss die Chance haben, in einen zweiten Durchgang zu springen. Um Erfahrung zu sammeln, nehmen wir einen Athleten in seinem Alter nicht mehr mit", so Künzle.

Trotz dieser Ansage hat Ammann Künzle allerdings offenbar überzeugt. Bleibt abzuwarten, ob der Routinier in Lillehammer auch wirklich in die Punkte springt.

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