Mick Schumacher darf sich nach wie vor Hoffnungen auf ein Formel-1-Cockpit bei Sauber/Audi machen. Allerdings muss sich der 25-Jährige weiter gedulden.
Am Rande des Großen Preises der USA traf sich Audi-Boss Mattia Binotto in Austin mit Mick Schumacher. "Ich habe ihm gesagt, dass bisher noch nichts entschieden ist", verriet der Italiener Details des Gesprächs.
Wie schon in Interviews zuvor bekräftigte Binotto, dass Schumacher zwar ein Kandidat sei, "aber mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen".
Binotto betonte noch einmal, dass er Schumacher gut aus seiner Zeit bei Ferrari kenne. Als er dort Teamchef war, gehörte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher der Ferrari-Nachwuchsakademie an. "Ich denke, wir verstehen uns sehr gut", sagte er und ergänzte: "Es muss eine Entscheidung des Verstandes sein, keine emotionale Entscheidung."
Binotto hatte im Interview mit der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" bereits gesagt: "Wir schauen uns Mick Schumacher definitiv an. Er ist einer der Namen, die wir im Auge haben. Ich habe ihn getroffen und mit ihm gesprochen."
Auch F1-Experte Felix Görner hatte zuletzt gegenüber sport.de bekräftigt, dass Schumachers Chancen nicht schlecht stehen. "Seine Chancen bei Sauber/Audi sind nach wie vor real", erklärte er.
Diese Kandidaten werden bei Sauber/Audi gehandelt
Klar ist bisher nur, dass Nico Hülkenberg einen der beiden Plätze bekommt. Der 37 Jahre alte gebürtige Rheinländer kommt dann von Haas, wo er vor zwei Jahren pikanterweise Mick Schumacher abgelöst hatte.
In dieser Saison fahren der Chinese Guanyu Zhou und Valtteri Bottas für Sauber. Der auch schon 35 Jahre alte Finne rechnet sich gute Chancen aus, bleiben zu können, wartet aber auch noch auf die Entscheidung.

Mit im Rennen sollen auch Nachwuchsfahrer sein, spekuliert wird unter anderem mit Franco Colapinto. Der 21 Jahre alte Argentinier fährt aktuell für Williams, muss aber nach der Saison das Cockpit für Carlos Sainz von Ferrari räumen.


