Naby Keita hat beim SV Werder Bremen keine sportliche Zukunft mehr. Daran ändert auch seine Rückkehr ins Training nichts - im Gegenteil. Bei den Profis ist der Mittelfeldspieler ohnehin weiter komplett außen vor.
Bundesligist Werder Bremen lässt Naby Keita zumindest in der U23-Mannschaft wieder mittrainieren. Das bestätigte SVW-Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz gegenüber dem Portal "Deichstube".
Aussicht auf Einsätze hat der 29-jährige Keita dadurch aber keineswegs. "Eine Rückkehr zu den Profis ist aus bekannten Gründen kein Thema", hob der Ex-Profi hervor: "Naby wird in der U23 nur trainieren und nicht spielen."
Hinter der Rückkehr ins Training steckt bei den Grün-Weißen vielmehr das Kalkül, dass man dadurch die Chancen auf einen baldigen Abschied des guineischen Nationalspielers erhöht. Ist Keita im Winter fit, wäre er für andere Klubs weitaus interessanter, so die Idee.
Keita ließ Türkei-Wechsel platzen
Werder Bremen wollte Naby Keita schon im Sommer von der Gehaltsliste bekommen, letztlich scheiterten diese Versuche allerdings. Bis zum Transferschluss in Europas Top-Ligen Anfang September fand sich kein Klub, der den Mittelfeldspieler unter Vertrag nehmen wollte. Hoffnung auf eine Lösung keimte anschließend auf, als sich der türkische Erstligist Hatayspor meldete und mit den SVW-Verantwortlichen schnell einig wurde.
Keita sollte für ein Jahr verliehen werden, eine Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro hätte Hatayspor danach eine feste Verpflichtung ermöglicht, so der Plan. Bremen hätte sogar Teile von Keitas Gehalt, das angeblich bei 2,4 Millionen Euro liegt, übernommen. Doch obwohl der Medizincheck schon absolviert wurde, ließ der einstige Leipzig- und Liverpool-Star den Deal platzen.
Bis zuletzt durfte sich Naby Keita nur individuell fit halten, der Zugang zum Mannschaftstraining war ihm verwehrt geblieben. Der 2023 mit großen Vorschusslorbeeren aus Liverpool gewechselte Mittelfeldspieler wurde in der vergangenen Rückrunde suspendiert, nachdem er sich geweigert hatte, als Ersatzspieler die Auswärtsfahrt nach Leverkusen anzutreten.


























