Ein möglicher Wechsel von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen von Red Bull zu Mercedes produzierte in den vergangenen Monaten unzählige Schlagzeilen. Mittlerweile ist das Thema vom Tisch. Ein Insider glaubt, dass es ohnehin nur einen Moment gab, in dem der Niederländer tatsächlich darüber nachdachte, zur Saison 2025 zu den Silberpfeilen zu wechseln.
Mit Gerüchten in der Formel 1 verhält es sich ähnlich wie im Fußball: Die meisten Themen werden heißer gekocht als sie es tatsächlich sind. So war bzw. ist es auch im Fall von Max Verstappen. Ein Wechsel von ihm zu Mercedes zur Saison 2025 ist schon lange vom Tisch. Dennoch wurde bis vor wenigen Wochen spekuliert, ob sich da nicht doch was anbahnen könnte.
Der in der Sache für gewöhnlich gut vernetzte "Telegraaf" berichtet nun, dass Verstappen nie vorhatte, Red Bull schon nach der laufenden Saison zu verlassen. Dies habe auch Toto Wolff gewusst. Die Avancen des Mercedes-Teamchefs sollen eher vorbereitender Natur gewesen sein, denn im nächsten Jahr will der Österreicher wieder im Verstappen-Lager anklopfen - dann mit Nachdruck.
Diverse Leistungsklauseln in Verstappens Vertrag könnten einen Wechsel möglich machen. Sollte Red Bull die sprichwörtliche Kurve nicht kriegen und von der Konkurrenz überholt werden, wird der Weg für einen Verstappen-Abschied frei. Mercedes bringt sich in Stellung, um diese Chance zu nutzen.
Insider: Verstappen wäre bei Marko-Aus wohl gegangen
"Telegraaf"-Experte Erik van Haren erklärte im "F1 Nation"-Podcast, dass die Silberpfeile in diesem Jahr eigentlich nur eine einzige Chance hatten, um den Niederländer schon für 2025 zu bekommen. Diese Möglichkeit ergab sich seiner Einschätzung nach rund um das Rennen in Saudi-Arabien, als Helmut Marko bei Red Bull kurzzeitig der Rauswurf drohte.
"Da war er [Verstappen] ziemlich klar und hat gesagt: Wenn er geht, gehe ich auch. Aber das ist nicht passiert", so der Journalist, der schon jetzt mit Spannung auf die weitere Entwicklung in der Sache schaut. "Es wird sehr interessant zu sehen sein, was er 2026 macht."


