Die Tennessee Titans haben in dieser Woche gleich mit zwei Aufregern für Furore in der NFL gesorgt. Während der eine Vorfall heruntergespielt wurde, rief der zweite Eklat sogar die Liga auf den Plan.
Wie unter anderem "ESPN" am Dienstag vermeldete, droht Arden Key nämlich eine Sechs-Spiele-Sperre, weil er gegen die Drogenrichtlinien der NFL verstoßen haben soll. Beim Edge Rusher der Tennessee Titans wurden demzufolge leistungssteigernde Substanzen nachgewiesen.
Der Ausfall Keys träfe sein Team indes schwer, da der 28-Jährige als potenzieller Starter für die Defensive Line galt, nachdem er es im Vorjahr laut "Pro Football Focus" auf 30 Tackles - darunter vier Tackles for Loss - , 40 Pressures, sechs Sacks und vier QB-Hits brachte.
Titans-Coach Brian Callahan reagierte indes bereits auf die schlechten Nachrichten rund um Key und sicherte der NFL die Unterstützung seiner Organisation zu. "Das ist nichts, was man hören wollte, aber wir haben in dieser Angelegenheit eigentlich keine Wahl", sagte der 40-Jährige am Dienstag auf der Pressekonferenz.
Er deutete obendrein an, dass die Titans über eine Neuverpflichtung nachdenken würden, falls Key tatsächlich ausfiele. "Wir müssen mit den Spielern Football spielen, die wir haben und wenn wir jemand anderen finden können, werden wir das tun und wenn nicht, dann müssen wir mit denen spielen, die wir haben", verkündete Callahan.
NFL: Prügelei im Titans-Training
Die Profis, die ihm zurzeit zur Verfügung stehen, bereiten dem Head Coach derweil sicherlich reichlich Kopfzerbrechen. Neben Arden Key fiel Jeffery Simmons am ersten Trainingstag mit Schutzausrüstung schließlich gleich mehrfach negativ auf.
Der Defensive Tackle zettelte zunächst eine Schlägerei mit seinem Teamkollegen J.C. Latham an. Später griff er zu allem Überfluss noch einen Radiomoderator an, indem er ihn für dessen jüngste Social-Media-Kommentare kritisierte.
Interne Konsequenzen muss Simmons für sein Fehlverhalten scheinbar aber nicht befürchten. "Es ist der erste Tag mit den Pads, die Jungs sind aufgedreht, sie wissen, was los ist", spielte Callahan insbesondere den Vorfall beim Training herunter. Gleichzeitig betonte er immerhin, dass Gewalt keineswegs akzeptiert werde.



































