Der VfB Stuttgart hat bereits einen ausufernden Transfersommer hinter sich: Mit Hiroki Ito (FC Bayern München), Serhou Guirassy und Waldemar Anton (beide Borussia Dortmund) haben drei Leistungsträger, deren Verträge mit eher moderaten Ausstiegsklauseln versehen waren, dem Ländle den Rücken gekehrt. Glaubt man den Medien, könnten sich weitere Stars auf dem Sprung befinden. Von einem zuletzt häufig aus der Taufe gehobenen "Ausverkauf" will man bei den Schwaben allerdings nichts wissen.
Beim VfB Stuttgart gebe es keinen "Ausverkauf und auch keinen ultimativen Umbruch", das betonte Vorstandschef Alexander Wehrle. Die Abschiede von Hiroki Ito zum FC Bayern sowie Serhou Guirassy und Waldemar Anton zum BVB seien vielmehr "Relikte, das sind Nachwehen und Notwendigkeiten aus einer Phase, in der der VfB längst nicht so stabil war, wie er es heute ist", begründet Wehrle seine Behauptung.
Dass der VfB durch den Gewinn der Vizemeisterschaft und der damit verbundenen Teilnahme durchaus weiterhin ein sehr attraktiver Arbeitgeber ist, untermauern andere Personalien, um die reichlich Gerüchte gesponnen wurden, die sich allerdings für einen Verbleib am Neckar entschieden haben.
"Chris Führich, Maxi Mittelstädt und Angelo Stiller wechseln nicht nach Barcelona, Leipzig oder sonst wohin", stellte Wehrle heraus. "Sie werden in der nächsten Saison für den VfB in der Champions League den roten Brustring vertreten."
VfB Stuttgart: CL ermöglicht "Rekordinvestitionen"
Ab davon konnte der VfB auch auf dem Transfermarkt bereits den ein oder anderen Erfolg vermelden. Mit Ermedin Demirovic holte man für rund 21 Millionen Euro einen neuen Rekordneuzugang vom FC Augsburg, der den Abgang von Guirassy auffangen soll. Zudem sicherte man sich die Dienste von Jeff Chabot vom 1. FC Köln oder Jamie Leweling vom 1. FC Union Berlin, die auch mit anderen Klubs in Verbindung gebracht wurden. Insgesamt werden schon zwölf externe Neuzugänge im Kader gelistet.
Mehr dazu:
Ein Ende muss damit noch lange nicht eingeläutet sein. Die erste Qualifikation für die Champions League seit der Saison 2009/10 helfe dem Klub auf dem Weg, sich finanziell noch stärker aufzustellen, erklärte Wehrle: "Das bringt erhebliche Zusatzeinnahmen - all diese Einnahmen ermöglichen uns wettbewerbsfähige Rekordinvestitionen in den Kader."





























