Die zurückliegende Bundesligaspielzeit verlief für Borussia Mönchengladbach nicht zufriedenstellend. Ein Kaderumbruch ist bei den finanziell angeschlagenen Fohlen daher unumgänglich. Diesem könnte auch Nico Elvedi zum Opfer fallen. Als Ersatz für den Schweizer EM-Fahrer hat der Klub einen Abwehrspieler vom VfL Bochum angefragt.
Bereits im Mai hatte "Bild" berichtet, dass Nico Elvedi die Fohlen bei einem passenden Angebot verlassen darf. In einem jüngsten Bericht legt das Boulevardblatt nach und vermeldet, dass die Wolverhampton Wanderers aus der Premier League Interesse an dem Schweizer zeigen.
Die Wolves standen bereits im vergangenen Jahr kurz vor einer Verpflichtung des Innenverteidigers, der sich mit dem Insel-Klub angeblich sogar bereits über Vertragsinformationen einig war. Nur die überraschende Trennung von Trainer Julen Lopetegui verhinderte den Wechsel.
Gladbach: VfL Bochum will zu viel Geld für Bernardo
Stattdessen verlängerte der 27-Jährige seinen Vertrag um drei Jahre bei Borussia Mönchengladbach bis 2027. In dem Arbeitspapier ist laut "Bild" jedoch eine Ausstiegsklausel integriert, die sich auf etwa zehn Millionen Euro belaufen soll. Auf einen Elvedi-Abgang bereitet man sich am Niederrhein offenbar schon vor.
Dem Bericht zufolge im Fokus: Bernardo vom VfL Bochum. Der Linksfuß gehört beim Relegations-Teilnehmer zu den absoluten Leistungsträgern und steht beim Klub aus dem Ruhrpott noch bis 2026 unter Vertrag. Laut "WAZ" soll sich Gladbach bereits lose bei den Bochumern nach dem 29-Jährigen erkundigt haben.
Den Informationen der Regionalzeitung zufolge stellt sich der Bundesligist eine Ablösesumme im zweistelligen Millionen-Bereich für den Brasilianer vor. Eine Summe, die Gladbach selbst durch einen Elvedi-Verkauf wohl eher nicht ausgeben kann. Auch andere Vereine sollen bereits wegen Bernardo angefragt haben, weil sie ein vermeintliches Schnäppchen witterten.

























