Borussia Dortmund fiebert dem Champions-League-Finale gegen Real Madrid entgegen. Laut Nico Schlotterbeck muss der BVB das Duell mit den Königlichen wie ein "normales Spiel" angehen.
"Ich wollte schon immer mal gegen Real spielen, für mich ist das der größte Klub der Welt. Wer da schon alles gespielt hat", schwärmte Schlotterbeck im Interview mit der "WAZ".
Für den 24-Jährigen ist gleichzeitig klar: "Wir sollten keine Angst, keine Ehrfurcht haben. Es muss für uns ein ganz normales Spiel sein. Wir waren in dieser Saison in der Königsklasse sehr oft die Underdogs, das passt uns ganz gut."
"Die ganze Welt" werde auf das Finale im Wembley-Stadion am Samstag (21 Uhr im Live-Ticker) blicken, ist sich Schlotterbeck sicher.
Schlotterbeck: BVB hat "etwas zu gewinnen"
Der Innenverteidiger spielt seit 2022 für den BVB. In der vorvergangenen Saison stand Schlotterbeck mit den Schwarz-Gelben kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft. Doch ein Patzer am 34. Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:2) und ein gleichzeitiger Sieg des FC Bayern kostete Dortmund die schon sicher geglaubte Schale.
"Vielleicht haben wir uns damals zu viele Gedanken gemacht. Wir wissen aber, was hier in der Stadt abgeht, wenn wir einen Titel holen, was dies den Leuten bedeutet", blickte Schlotterbeck zurück und hielt gleichzeitig fest: "In der vergangenen Saison hatten wir gegen Mainz etwas zu verlieren, jetzt haben wir etwas zu gewinnen. Diese Chance müssen wir ergreifen."
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Erst BVB, dann Nationalmannschaft
Nach dem Champions-League-Endspiel geht es für Schlotterbeck gleich weiter zur Nationalmannschaft. Der Abwehrmann steht im deutschen EM-Kader.
"Bislang habe mich mit der Nationalmannschaft noch gar nicht so sehr beschäftigt. Ich weiß, wann ich dort sein muss und freue mich natürlich riesig. Aber bislang liegt der Fokus komplett auf Borussia Dortmund", sagte Schlotterbeck. Der BVB habe ein "riesiges Spiel" vor sich, alle seien "voll fokussiert darauf, in London etwas ganz Großes zu erreichen", versicherte er.






























