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Co-Trainer des BVB fühlt sich zu Höherem berufen

Ist Sahin bei neuem Terzic-Vertrag weg?

Nuri Sahin (r.) könnte den BVB noch in diesem Sommer verlassen
Nuri Sahin (r.) könnte den BVB noch in diesem Sommer verlassen
Foto: © IMAGO/David Inderlied
22. Mai 2024, 14:28
sport.de
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Ende Februar hing der Cheftrainer-Job von Edin Terzic bei Borussia Dortmund noch am seidenen Faden. Nach der 2:3-Heimniederlage gegen 1899 Hoffenheim schien die Stimmung beim BVB endgültig gegen den 41-Jährigen zu kippen, mit Nuri Sahin hätte es den potenziellen Nachfolger in den eigenen Reihen gegeben. Der 2:0-Sieg eine Woche später bei Union Berlin rettete Edin Terzic den Job - mittlerweile spricht von Entlassung niemand mehr bei den Schwarz-Gelben.

Im Gegenteil: Nach der schon jetzt überragenden Saison in der Champions League ist Borussia Dortmund nur noch einen Schritt vom zweiten Triumph in der Königsklasse nach 1997 entfernt. 

Sollte sich der BVB am 1. Juni gegen Real Madrid tatsächlich durchsetzen, hätte Terzic eine vorzeitige Vertragsverlängerung bei den Westfalen praktisch sicher.

Der Fußballlehrer selbst würde keinen Moment zögern, ist die Dortmunder Borussia doch seine große Herzensangelegenheit und der Cheftrainer-Posten beim BVB sein erfüllter Kindheitstraum.

Noch läuft das Arbeitspapier Terzics bis 2025. Im Falle des Königsklassen-Siegs soll schon frühzeitig in der neuen Saison die Vertragsverlängerung unterzeichnet werden. Darüber zumindest berichtete die "Sport Bild".

Sollte der gebürtige Mendener in Dortmund einen neuen Vertrag erhalten, könnte das den Anfang vom Ende eines anderen Trainers im Staff der Schwarz-Gelben bedeuten.

Seit seiner Anstellung vor einem halben Jahr als Assistenztrainer von Edin Terzic ist klar, dass sich Nuri Sahin eigentlich zu Höherem berufen fühlt. Der Ex-Nationalspieler der Türkei will möglichst bald schon selbst wieder in die volle Verantwortung, träumt wohl selbst von dem Cheftrainer-Posten beim BVB.

Laut der "Sport Bild" haben sich bereits mehrere Top-Klubs aus Europa nach dem 35-Jährigen erkundigt, allen voran Besiktas aus der Türkei und Feyenoord Rotterdam aus den Niederlanden. 

Vorzeitige Terzic-Trennung scheint ausgeschlossen

Mit dem niederländischen Vizemeister Feyenoord, für das Sahin einst selbst als Leihspieler auflief, könnte der derzeitige Dortmunder Co-Trainer sogar in der Champions League spielen. 

Nach Informationen des Fachmagazins würde die Dortmunder Vereinsführung ihrem einstigen Mittelfeldspieler keine Steine in den Weg legen, sollte dieser trotz ebenfalls laufenden Vertrags bis 2025 einen vorzeitigen Vereinswechsel anstreben. 

Über die weitere Entwicklung auf dem Cheftrainerposten für den Fall einer Final-Niederlage gegen das favorisierte Real Madrid sind derweil noch viele Szenarien denkbar. Lediglich eine vorzeitige Trennung von Terzic in diesem Sommer scheint trotz des schwachen Bundesliga-Abschneidens ausgeschlossen. 

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