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Kommentar zum Königsklassen-Spektakel des BVB

Nagelsmann kommt an diesen Überfliegern nicht mehr vorbei

Julian Brandt und Emre Can stehen mit dem BVB im Halbfinale der Champions League
Julian Brandt und Emre Can stehen mit dem BVB im Halbfinale der Champions League
Foto: © IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto
17. April 2024, 10:55

Borussia Dortmund steht im Halbfinale der Champions League - ein durchaus historischer Coup, der dem BVB von vielen Beobachtern in dieser so wechselhaften Saison nicht im Traum zugetraut wurde. Es ist ein Erfolg, den sich vor allem Cheftrainer Edin Terzic und gleich mehrere BVB-Profis, die jüngst von Bundestrainer Julian Nagelsmann rigoros aussortiert worden waren, auf die Fahne schreiben dürfen. Ein Kommentar.

Ottmar Hitzfeld (1997), Nevio Scala (1998), Jürgen Klopp (2013) und nun auch Edin Terzic: Der 41-Jährige ist erst der vierte Cheftrainer von Borussia Dortmund, dem der Einzug in ein Halbfinale der Champions League gelingt. Das allein zeigt, dass der so oft kritisierte Ur-Borusse Historisches, ja Sagenhaftes, geschafft hat.

Denn: Die Parallelen zur Königsklassen-Saison 2012/13 sind nicht von der Hand zu weisen.

Magisch auch damals, wie Klopp und Co. gegen den ebenfalls spanischen Vertreter aus Malaga das drohende Aus in den letzten Minuten noch umbogen. Und wie vor elf Jahren heißt auch jetzt das Ziel: Wembley. Dort steigt erneut das Finale, es könnte sogar - ausgerechnet - wieder ein Duell mit dem FC Bayern anstehen. Sagenhaft eben, sollte es wirklich dazu kommen.

Zu Recht darf Edin Terzic nun Genugtuung verspüren. Wie häufig war der BVB-Coach für den teils biederen und auf Sicherheit bedachten Spielstil kritisiert worden, der gar nicht nach dem Geschmack vieler Schwarz-Gelber ist. Wie schwer wiegen zudem die 23 Punkte Rückstand auf Meister Bayer Leverkusen in der Liga und die noch immer nicht eingetütete Champions-League-Qualifikation. 

Gegen Atlético Madrid hat er den Dortmunder Fans bewiesen, was er aus dieser Mannschaft herausholen kann: Spielfreude, technische Finesse und vor allem Leidenschaft. Nicht nur die über 81.000 Fans im Stadion waren begeistert, auch Millionen Fernsehzuschauer in aller Welt.

DFB-Auswahl: Nagelsmann wird allmählich zum Umdenken gezwungen

Der Blick nach dem Achterbahn-Sieg des BVB geht jedoch nicht nur in Richtung Edin Terzic. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann steht nun im Fokus.

Der hatte zuletzt mit Ausnahme von Kopfball-Ungeheuer Niclas Füllkrug alle weiteren Dortmunder Profis rigoros aussortiert - und damit in den Prestigeduellen gegen Frankreich und Holland Erfolg gehabt. Obwohl Nagelsmann anschließend ankündigte, den Kader nur noch auf wenigen Positionen tauschen zu wollen, ist er jetzt quasi zum Umdenken gezwungen worden.

Die Innenverteidiger Nico Schlotterbeck und Mats Hummels sprühten gegen Atlético nur so vor Tatendrang, gewannen zudem die ganz wichtigen Zweikämpfe. Julian Brandt riss das Spiel direkt nach Spielbeginn an sich, sein Treffer zum 1:0 machte die Aufholjagd erst möglich. Und selbst die zuletzt häufig kritisierten Emre Can und Karim Adeyemi lieferten mit ihrer beherzten Leistung durchaus Argumente.

Klar ist: Stürmt der BVB nun sogar ins Finale der Champions League, kann Niclas Füllkrug nicht der einzige Dortmunder in Julian Nagelsmanns EM-Kader sein.

Gerrit Kleiböhmer

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