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Gladbach am emotionalen Tiefpunkt angekommen

Gladbach steckt in der Krise
Gladbach steckt in der Krise
Foto: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
31. März 2024, 12:26

Borussia Mönchengladbach enttäuscht beim 0:3 gegen den SC Freiburg erneut. Die Geduld der Fans ist aufgebraucht.

Erst verhöhnt, dann ausgepfiffen und beschimpft - der Gang zu den Fans wurde für die Profis von Borussia Mönchengladbach zum Spießrutenlauf.

"Wir wollen euch kämpfen sehen", skandierten die frustrierten Anhänger im Borussia-Park nach dem nächsten bitteren Rückschlag. Mit dem 0:3 (0:1) gegen den SC Freiburg sind die Gladbacher endgültig am emotionalen Tiefpunkt angekommen, der Geduldsfaden der Fans ist in zwei Teile zerrissen.

"Die Enttäuschung, die Frustration der Zuschauer, die sitzt auch bei uns tief", versicherte Trainer Gerardo Seoane, die finstere Miene des Schweizers sprach Bände. Auch Kapitän Jonas Omlin, der nach siebenmonatiger Verletzungspause ein Comeback zum Vergessen erlebte, zeigte "volles Verständnis" für die Reaktion der Anhänger: "Sie haben uns immer getragen. Auch in dieser Saison haben sie uns extrem lange unterstützt und nach vorne gepuscht."

Gladbach-Trend zeigt deutlich nach unten

Vor der Saison hatten die Gladbacher das Jahr des Umbruchs ausgerufen, große Erfolge waren nicht zu erwarten - das wussten auch die eigenen Fans. Doch spätestens seit dem indiskutablen Pokal-Aus im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken liegt der Ärger wie ein dunkler Schleier über dem Borussia-Park, der desolate Auftritt in Halbzeit zwei gegen Christian Streichs Freiburger brachte nun das Fass zum Überlaufen.

"Wir kommen aus vier Ligaspielen ohne Niederlage und kassieren heute eine deutliche, die durch das Pokal-Aus im Gefühl um einiges multipliziert wird", sagte Seoane. Doch was in seinen Worten nicht ganz so dramatisch klingt, ist mittlerweile eine echte Krise: Platz 13, 28 Punkte, nur ein einziger Erfolg in der Rückrunde - der Trend der Borussia zeigt deutlich nach unten.

Dabei hatte sich Mönchengladbach zunächst ordentlich verkauft, den unglücklichen Gegentreffer durch Michael Gregoritsch (7.) gut verkraftet. Nach den Toren von U21-Nationalspieler Merlin Röhl (47.) und Ritsu Doan (57.) war dann aber schnell jegliche Spannung aus der Partie. "Bis zum dritten Tor hat sich die Mannschaft aufgebäumt", erklärte Seoane: "Dass mit dem 0:3 bei den Spielern und den Zuschauern der Stecker gezogen war, dafür habe ich Verständnis."

Gladbach-Trainer will nicht über Abstiegskampf sprechen

Trotz der schwierigen Lage will der Trainer nicht über einen Abstiegskampf sprechen. In Gladbach habe niemand nach einem Sieg oder positiven Spiel "irgendetwas ausgerufen, weder nach oben noch unten", sagte der 45-Jährige: "Das gilt es auch jetzt nicht zu machen - sondern besser zu spielen, bessere Resultate zu erzielen."

Die sollte Seoane schnell liefern, sonst wird es in den nächsten Wochen sehr ungemütlich am Niederrhein. "Es liegt jetzt an uns, die Stimmung wieder in unsere Richtung zu lenken", gab Omlin vor - die nächste Chance bietet sich am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim wiedererstarkten VfL Wolfsburg.

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