Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft setzt bei ihrem Auswärtstrikot auf einen neuen farblichen Akzent. Uli Hoeneß findet die Diskussion um das EM-Leiberl völlig unnötig, wie der Ehrenpräsident des FC Bayern nun deutlich gemacht hat.
"Das sind doch alles Dinge, die für mich Wurst sind", sagte Hoeneß bei einer Veranstaltung zu Sepp Maiers 80. Geburtstag. "Am besten können die mit nackten Oberkörpern spielen, auf denen etwas aufgemalt ist", fügte der 72-Jährige mit einer großen Portion Ironie hinzu.
"Das sind doch alles Nebensächlichkeiten. Ihr schaut immer nur, ob irgendwo Ameisen rumlaufen, aber das Entscheidende ist doch, was auf dem Fußballplatz passiert. Und was die da anhaben, ist doch völlig Wurst. Das muss man mal deutlich sagen", fügte Hoeneß gegenüber den anwesenden Medienvertretern hinzu.
Ähnlich äußerte sich Nationalspieler Toni Kroos auf der DFB-Pressekonferenz am Dienstagmittag. "Die Trikots sind immer nur so gut, wie wir spielen", erinnerte der Mittelfeld-Star von Real Madrid.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt über das pinke Auswärtstrikot gesagt: "Ich finde es gut, dass es nicht immer das Gleiche ist." Der 36-Jährige nimmt die unterschiedlichen Meinungen gelassen hin. "Alleine, dass jetzt schon heftig über das Auswärtstrikot diskutiert wird, zeigt, dass es die richtige Entscheidung war", so Nagelsmann.
Nationalmannschaft will Trendwende schaffen
Egal ob im weißen oder pinkten Trikot: Die Nationalmannschaft muss sich im Vergleich zu den letzten Länderspielen gegen die Türkei (2:3) und Österreich (0:2) dringend steigern, um Fahrt für die Heim-Europameisterschaft aufzunehmen.
In der laufenden Länderspiel-Periode stehen die Härtetests gegen Frankreich (23. März) sowie gegen die Niederlande (26. März live bei RTL und RTL+) auf dem Programm. Auch Hoeneß wird dann hinschauen - und nicht auf die Trikots achten.















