Die New England Patriots gehen voraussichtlich mit dem meisten Cap Space aller 32 Teams in die in der kommenden Woche startende Free Agency. Entsprechend werden sie schon jetzt mit einigen namhaften Offensivspielern in Verbindung gebracht. Einer davon ist sogar ein direkter Brady-Nachfolger.
Die größte Baustelle der Patriots vor dem Start der Free Agency ist zweifelsohne die Offense, die gleich an mehreren Stellen generalüberholt werden muss. Besonders im Fokus steht dabei die Position des Quarterbacks. in dem Zusammenhang sickerte in den vergangenen Tagen bereits laut mehrerer Medien durch, dass man in New England einen Plan bevorzuge, laut dem man sowohl einen Veteran in der Free Agency verpflichten als auch einen Rookie mit dem dritten Pick im NFL Draft ziehen könnte.
Wer auch immer an Position 3 im Draft verfügbar wäre, ist noch völlig offen, doch in der Free Agency könnte man sich auf Baker Mayfield eingeschossen haben. Das jedenfalls berichtet Jeff Howe von "The Athletic". Der frühere Top-Pick im Draft 2018 stehe weit oben auf der Liste New Englands und hat sich bislang auch noch nicht mit den Tampa Bay Buccaneers auf einen neuen Vertrag geeinigt. Den Franchise Tag wird er zudem nicht bekommen, da dieser mit 38,3 Millionen Dollar schlicht zu teuer ist für die Bucs.
Zudem gibt es schon Verbindungen zwischen Mayfield und dem Coaching Staff der Patriots: Mayfield arbeitete bereits in Cleveland mit dem neuen Offensive Coordinator Alex Van Pelt und Quarterbacks Coach T.C. McCartney zusammen.
Allerdings schränkte Howe ein, dass Mayfield für die Patriots nicht allzu realistisch sein dürfte, zumal sie eben im Rebuild sind und vor allem keine nennenswerten Receiver in der Hinterhand haben.
NFL: Wildern Patriots in Texas?
Für Letzteres könnte jedoch ein weiterer prominenter Name Abhilfe schaffen. Von Jeremy Fowler von "ESPN" kam nämlich ein Bericht, nachdem die Patriots an Tight End Dalton Schultz interessiert sein sollen. Schultz gilt als einer der besten Tight Ends auf dem Markt und New England hat derzeit keinen einzigen Tight End für 2024 unter Vertrag. Entsprechend bestünde hier eine Möglichkeit.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Schultz bei den Houston Texans bleibt, nachdem er dort im ersten Jahr zusammen mit Quarterback C.J. Stroud starke Leistungen gezeigt hat.
Und auch ein dritter prominenter Name wurde am Wochenende mit den Patriots in Verbindung gebracht: Offensive Tackle Tyron Smith von den Dallas Cowboys. Am Sonntag sickerte durch, dass die Cowboys Smith nach brotlosen Verhandlungen und 13 Jahren im Team gehen lassen werden. Er ist damit wohl der beste Left Tackle auf dem Markt und eben dies ist eine weitere Planstelle, die in New England eine klaffende Lücke repräsentiert.
Smith ist laut Mark Daniels von "MassLive" ein Kandidat für die Patriots, wenn auch nur als kurzfristige Lösung. Der 33-Jährige wird aber sicherlich zunächst versuchen, einen weiteren langfristigen Vertrag zu ergattern, hatte zuletzt aber mit mehreren schweren Verletzungen zu kämpfen, die ihm die Saisons 2020 und 2022 fast komplett kosteten.
Die Patriots stehen derzeit bei einem Cap Space von 101,7 Millionen Dollar und damit rund zehn Millionen Dollar mehr zur Verfügung als die Washington Commanders auf Rang 2.



































