Der Vertrag von Jamal Musiala beim FC Bayern ist noch bis Sommer 2026 datiert. Doch während sich die Bosse des deutschen Rekordmeister darum bemühen, den hochtalentierten Youngster noch enger an sich zu binden, soll Musiala zuletzt ein Angebot der Münchner abgelehnt haben, was prompt als Wechselindiz gedeutet wurde. Die Spekulationen um einen Transfer nach England nehmen daher weiter an Fahrt auf.
Max Eberl hat als neuer Sportchef beim FC Bayern in den kommenden Wochen und Monaten alle Hände voll zu tun. Unter anderem will der neue starke Mann Jamal Musiala dazu bewegen, einen neuen, besser dotierten Vertrag zu unterschreiben, um den angehenden Superstar noch enger an den deutschen Rekordmeister zu binden.
Doch bei diesem Ansinnen könnte es nun einen Rückschlag gegeben haben. Denn wie der "Daily Star" berichtet, soll Musiala die neueste Offerte der Bayern abgelehnt haben. Diese hätte ihm umgerechnet immerhin rund 175.000 Euro in der Woche gebracht, was einem Jahresgehalt von gut neun Millionen Euro entspricht.
Bislang soll Musiala "nur" fünf Millionen Euro verdienen, seine letzte Verlängerung vom März 2021 stammt noch aus einer anderen Zeit. Mittlerweile ist der 21-Jährige zu den absoluten Leistungsträgern bei den Münchnern aufgestiegen und gehört - trotz kleinerer Entwicklungsdellen - zum Stammpersonal des FCB. Zuletzt sorgte er am Freitag mit seinem Tor für die zwischenzeitliche 2:1-Führung der Bayern in Freiburg (Endstand 2:2).
Doch trotz des massiven Gehaltsplus beziehungsweise der möglichen Fast-Verdopplung seines Salärs, scheint Musiala andere Pläne zu haben, so jedenfalls deutet der "Daily Star" die angebliche Ablehnung des Bayern-Angebotes.
Musiala vom FC Bayern nach England?
Die britische Zeitung befeuert daher Gerüchte darum, dass Musiala im Sommer nach England wechseln könnte, wo die Abnehmer bereits Schlange stehen.
Mit dem FC Liverpool, Manchester City und dem FC Chelsea sollen gleich drei Top-Klubs Ernst machen im Werben um den deutschen Nationalspieler, der auch englische Wurzeln hat.
Laut dem türkischen Transfer-Experten Ekrem Konur sollen zudem Real Madrid und PSG die neu entstandene Situation genau beobachten.
Wie der "Daily Star" weiter schreibt, hätten die Reds und ManCity derweil sogar bereits Scouts nach Deutschland geschickt, um Musiala vor Ort zu beobachten. Unter anderem sollen diese bei der 0:3-Niederlage des FC Bayern in Leverkusen vor Ort gewesen sein. Dieses Spiel dürfte die Beobachter jedoch nicht unbedingt von Musialas Fähigkeiten überzeugt haben.
Von sport.de bekam der Offensivmann damals die Note 5,5. "Musiala Wurde komplett aus dem Spiel genommen und sah im Zehnerraum keinen Stich. Bei fast jedem Dribbling war der Gegenspieler sofort da. Selten wirkte das Ausnahmetalent so zahnlos", hieß es in der Einzelkritik.
Über die letzten Saisons gesehen ist Musiala allerdings über jeden Zweifel erhaben und gehört zu den Besten auf seiner Position. Das Fachmagazin "kicker" ordnete ihn jüngst in seiner Rangliste die "Nationale Klasse" ein und bescheinigte ihm ein "Top-Niveau".































