Nach den Pleiten im Top-Spiel bei Bayer Leverkusen und im Champions-League-Achtelfinale gegen Lazio Rom muss Trainer Thomas Tuchel beim FC Bayern dem Vernehmen nach nicht akut um seinen Job bangen. Schon in wenigen Wochen könnte das allerdings ganz anders aussehen.
"Wir haben gehört, intern sind die nächsten drei Spiele sehr entscheidend", sagte "Sky"-Reporter Kerry Hau, der den deutschen Rekordmeister seit mehreren Jahren eng begleitet.
Am Sonntag (17:30 Uhr) geht es für den FC Bayern zum VfL Bochum, danach wartet das Heimspiel gegen RB Leipzig (24. Februar) sowie die Auswärtsaufgabe beim SC Freiburg (1. März) auf die Münchner.
In diesen Partien muss die Tuchel-Elf demnach liefern - auch für den längst nicht mehr unumstrittenen Coach.
"Wenn die Mannschaft nicht besser spielt und nicht den Eindruck vermittelt, dass man für diesen Trainer durchs Feuer geht, dann ist eine vorzeitige Entlassung von Tuchel nicht mehr auszuschließen", erklärte Hau.
Einige Spieler seien von den Verantwortlichen bereits befragt worden, ob es Probleme mit dem Trainer gebe, schilderte der Journalist. "Dieses Thema wird uns weiter begleiten."
FC Bayern: Hansi Flick "im Hinterkopf" der Bosse?
Auch "Bild" hatte vermeldet, der FC Bayern werde vorerst mit Tuchel weitermachen. Dieser sitze in Bochum definitiv noch auf der Bank.
Brisant: Mit Hansi Flick werde an der Säbener Straße bereits über einen möglichen Tuchel-Nachfolger getuschelt. Der 2021 zum DFB gewechselte und im September 2023 dort geschasste Ex-Coach sei "im Hinterkopf" der Verantwortlichen beim FC Bayern, heißt es.
Aktuell gebe es auch abgesehen von der Trainerfrage "viel Gegeneinander" beim FC Bayern, sagte Hau, es seien "unruhige Zeiten" in München. "Seit dem Triple-Sieg 2020 befindet sich die Mannschaft und sogar der ganze Verein in einer Abwärtsspirale, ja eigentlich sogar in einer Selbstzerstörungsphase", analysierte der Insider. "Es fehlt auf allen Ebenen an Führung."


























