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"Das kann nicht dein Ernst sein"

Browns-Coach erntet Kritik nach Aussagen zu Deshaun Watson

Deshaun Watson wird in der NFL kritisch beäugt
Deshaun Watson wird in der NFL kritisch beäugt
Foto: © IMAGO/Trask Smith
06. Februar 2024, 13:25
sport.de
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Ken Dorsey ist am Montag als neuer Offensive Coordinator der Cleveland Browns vorgestellt worden. Bei seiner Eröffnungsrede sprach der frühere NFL-Profi unter anderem über Deshaun Watson und trat dabei in ein riesiges Fettnäpfchen.

Auf der Pressekonferenz wollte sich Dorsey auf Anhieb bei seinem neuen Spielmacher beliebt machen und sprach aus diesem Grund in den höchsten Tönen von Watson.

"Ich kann es kaum erwarten, mit ihm zusammenzuarbeiten. Er ist einer der besten Quarterbacks in dieser Liga und nach allem, was ich über ihn gehört habe, ein wirklich erstklassiger Mensch", behauptete Dorsey. Den letzten Satz würden außerhalb Clevelands allerdings wohl nur die wenigsten unterschreiben.

Im März 2021 reichten schließlich gleich mehrere Frauen Klage gegen Watson wegen sexueller Übergriffe ein. Obwohl sich der dreimalige Pro Bowler mit 20 der 24 (!) Klägerinnen zivilrechtlich einigen konnte, hängt Watson seitdem ein zweifelhafter Ruf nach.

Dementsprechend fiel die Reaktion auf Dorseys Lobeshymne aus. "Ich würde mich über eine ehrliche Antwort von [Dorseys] Frau und ihren beiden Töchtern freuen und erfahren, wie sie sich fühlen, wenn sie das sehen", twitterte beispielsweise "ESPN"-Reporterin Sarah Spain.

Chetan Rakieten von der Plattform "Boston25News" reagierte ähnlich erschrocken. "Komm schon, Ken Dorsey, das kann nicht dein Ernst sein. 'Erstklassiger Mensch' und Deshaun Watson gehören nicht in einen Satz. Das sieht schlecht für Dorsey aus", urteilte der Journalist auf Social Media.

NFL: Browns glauben an Watsons Unschuld

In Cleveland hatten die Verantwortlichen hingegen offensichtlich niemals Zweifel in Bezug auf Watsons Charakter. Anders lässt sich nicht erklären, warum die Organisation 2022 fünf Draft-Picks - darunter drei Erstrundenpicks - für den QB opferte, um ihn von den Houston Texans loszueisen.

Das Franchise stattete den medial in Ungnade gefallenen Signal Caller obendrein noch mit einem Fünfjahresvertrag über 230 Millionen Dollar aus, der vollständig garantiert ist.

Ausgezahlt hat sich dieser Deal für die Browns bisher aber noch nicht. Wegen der gerichtlichen Auseinandersetzungen wurde Watson bekanntermaßen für die ersten zehn Spiele der Saison 2022 gesperrt.

In der laufenden Spielzeit verletzte sich der 28-Jährige zudem in Woche 10 an der Schulter und fiel für den Rest der Saison aus.

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