Das ideenlose und teils sogar glückliche 0:0 von Borussia Dortmund gegen Aufsteiger 1. FC Heidenheim hat dem mit drei Siegen ins Jahr 2024 gestarteten BVB mächtig den Wind aus den Segeln genommen. Auffallend war vor allem ein enormes Manko im Spielaufbau. Eine Baustelle, die man im Sommer angeblich angehen will.
Viele, nicht selten unnötig riskante Rückpässe, kaum Tempo und noch weniger Ideen: Gegen den 1. FC Heidenheim wirkte der BVB über weite Strecken behäbig und uninspiriert. Natürlich fehlten mit Marco Reus, Felix Nmecha, Jadon Sancho und Julian Brandt gleich vier Spieler, die in der Lage sind das Spiel schnell zu machen, die Ersatzleute blieben dennoch weit hinter den Erwartungen zurück.
"Es gab kaum jemanden, der auch nur annähernd an sein Leistungsmaximum gekommen ist", nahm auch Coach Edin Terzic nach der Partie bei "DAZN" kein Blatt vor den Mund.
Worte, die der "kicker" zum Anlass nimmt, "generelle Unwuchten" im BVB-Kader auszumachen. Dass die Dortmunder die Qualität in der Spielfeldzentrale erhöhen müssten, werde "immer deutlicher", so das Fachmagazin. Zumal mit Nmecha ein Akteur, dem es zugetraut wurde, als Schaltzentrale zu agieren, schon lange ausfällt und sich ein Comeback nach wie vor nicht abzeichnet.
Umbruch beim BVB dauert länger als erhofft
Daher werde es die "Kernaufgabe" der Borussen-Führung sein, diese Problemzone im Sommer anzugehen.
Weitere Erkenntnis aus dem müden Kick gegen Heidenheim: Der Neustart, der infolge der schwachen Hinrunde im Winter durch die Umstrukturierungen im Trainerstab angestoßen wurde, nimmt länger in Anspruch als erhofft. Ein Umstand, den man laut "kicker" auch bei den Schwarzgelben registriert hat.
Umso wichtiger ist wohl, dass man dem Strauchler weitere Siege folgen lässt. Die nächste Chance bietet sich am Freitag, wenn man den SC Freiburg empfängt. Anschließend folgen Auswärtsspiele beim VfL Wolfsburg (17. Februar) und bei der PSV Eindhoven (20. Februar).


























