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DFL-Neujahrsempfang im Zeichen des Investoren-Einstiegs

Auch am Wochenende gab es Fan-Proteste gegen den geplanten Investoren-Einstieg
Auch am Wochenende gab es Fan-Proteste gegen den geplanten Investoren-Einstieg
Foto: © IMAGO/Ralf Treese
15. Januar 2024, 12:46

Die Fußballbosse treffen sich am Dienstag auf dem DFL-Neujahrsempfang. Der Investoren-Einstieg in der Bundesliga und die Medienrechte-Vergabe stehen auf der Agenda.

Wenn sich die Fußballbosse im prunkvollen Festsaal aus dem Jahr 1870 versammeln, dürften sie sich nur am Rande für die prächtigen Ornamente der Neorenaissance, die klassischen Kronleuchter und den historischen Parkettboden interessieren.

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Dienstag im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens geht es viel mehr um Kohle als um Kunst. Der umstrittene Einstieg eines Investors und die Vergabe der Medienrechte sorgen für Spannung(en).

Vor allem der Milliardendeal mit einem Geldgeber, der schon in zehn Wochen in trocken Tüchern sein soll, erregt weiter die Gemüter. Am Wochenende mussten sich die Verantwortlichen in den Stadien erneut die Schmähungen der Fans anhören. Dass Aufsichtsratsboss Hans-Joachim Watzke sowie die Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel einer "sch... DFL" vorstehen, müssen sich die Chefs schon seit Wochen anhören.

Umfrage: Große Fan-Mehrheit gegen DFL-Investorenpläne

Dazu passt eine vom "SID" in Auftrag gegebene Umfrage, wonach knapp 77 Prozent der befragten Anhänger den Einstieg eines Investors negativ bewerten. Ob sich die DFL-Bosse davon beeindrucken lassen, erscheint allerdings unwahrscheinlich. Schließlich haben drei potenzielle Geldgeber das Portemonnaie bereits gezückt.

Die Finanzinvestoren EQT, Blackstone und CVC sollen noch im Rennen sein. Sie wollen Anteile einer DFL-Tochtergesellschaft, in welche die kompletten Medienrechte ausgelagert werden, für 20 Jahre kaufen. Angeblich wollen sowohl Blackstone als auch CVC acht Prozent der Anteile erwerben, EQT biete für 7,9 Prozent. Blackstone wolle 950 Millionen Euro zahlen, EQT und CVC jeweils eine Milliarde.

Allerdings ist das Szenario einer juristischen Auseinandersetzung nach wie vor nicht vom Tisch, da aufgrund des Verhaltens von Martin Kind immer noch Fragezeichen hinter Abstimmung vom 11. Dezember stehen. Der Investoren-Einstieg war damals von der 36 Erst- und Zweitligisten exakt mit der notwendigen Zweidrittel-Mehrheit von 24 Stimmen durchgewunken worden.

Zwar hat Kind eine Offenlegung seines Abstimmungsverhaltens bisher verweigert, der Geschäftsführer von Hannover 96 hat aber mutmaßlich entgegen der Anweisung seines Vereins zugestimmt. Ohne diese Stimme wäre das Ergebnis gekippt.

Investoren-Einstieg: Unruhiger Markt bereitet DFL Sorgen

Mit Bangen blicken die Klubs auch auf das Ergebnis der bevorstehenden Ausschreibung der deutschsprachigen Medienrechte ab der Saison 2025/26. Noch vor der Heim-EM im Sommer sollen die Verträge bis zur Spielzeit 2028/29 unter Dach und Fach sein. Dabei geht es um die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle der Vereine.

Der unruhige Markt bereitet den Klubchefs große Sorgen. Derzeit erhalten die Vereine der Bundesliga und der 2. Liga rund 1,1 Milliarden Euro pro Saison - was bereits einem Minus von 100 Millionen im Vergleich zum vorhergehenden Zyklus entspricht. Aufgrund der kolportierten wirtschaftlichen Probleme der möglichen Interessenten wird über einen weiteren Rückgang der Einnahmen unter die Milliardengrenze spekuliert.

Zwar preisen die DFL-Bosse unablässig ihr Produkt an und erhoffen sich durch Innovationen, neue Formate sowie die Konkurrenzsituation der Sender einen zumindest zufriedenstellenden Abschluss - doch angesichts des drohenden Einnahme-Rückgangs hat die Ligaspitze auch die Ausgaben ins Visier genommen.

Lenz und Merkel machen sich für die Einführung einer Gehaltsobergrenze auf internationaler Ebene stark, um die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga wenigstens halbwegs zu erhalten. Dies müsse "ein Kernthema im europäischen Fußball werden", sagte Lenz zuletzt - und er wird es sicher auch am Dienstag zum Besten geben. Bei den Gesprächen über die Kohle inmitten der Kunst.

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