George Pickens weht dieser Tage eine Menge Kritik in der NFL entgegen. Der Wide Receiver der Pittsburgh Steelers fiel zuletzt in der Partie bei den Indianapolis Colts (13:30) negativ auf und brachte damit sogar einen Hall of Famer gegen sich auf.
In Match gegen die Colts verzichtete Pickens auf einen Block, weil er sich "keine Verletzung zuziehen wollte." Diese Aussage rief bei Bill Cowher, dem ehemaligen Head Coach der Steelers, Unverständnis hervor.
"Es ist enttäuschend zu sehen und zu hören, was George Pickens von sich gibt", sagte Cowher am Donnerstag in der "The Pat McAfee Show". Der 66-Jährige schwang von 1992 bis 2007 das Zepter bei den Steelers und konnte in seiner vorletzten Saison mit dem Team schließlich den Super Bowl gewinnen.
Mit einem Spieler wie Pickens wäre ihm dieses Meisterstück seiner Ansicht nach wohl nicht gelungen. Zumal die Steelers-Organisation eigentlich ganz andere Werte vertrete, als es der Receiver derzeit erahnen lässt.
"Bei der Kultur geht es um Engagement und Opferbereitschaft", hob Cowher hervor. "Ich könnte mir nie vorstellen, dass ein Spieler überhaupt keine Leistung erbringt und nicht alles gibt."
NFL: Franchise-Legende fordert "Konsequenzen"
Cowhers' Nachfolger, Mike Tomlin, erklärte im Zuge der aufkommenden Diskussion um seinen Profi derweil, dass er "eine großartige Unterredung" mit Pickens geführt habe. Mit einer Degradierung oder einer internen Strafe muss der Passempfänger somit wohl nicht rechnen.
Auch das kann Cowher wiederum nicht nachvollziehen. "Das einzige, was niemals infrage gestellt werden sollte, ist die Anstrengung. Das ist sehr ärgerlich und ich denke, das muss Konsequenzen haben", übte der einstige Linebacker Kritik an Tomlin.
Dieser habe die "großartige Unterredung" mit seinem WR überdies offenbar erfunden. "Letzte Woche haben wir gegen die Colts gespielt und ich hatte nie eine Unterhaltung mit Coach T.", widersprach Pickens Tomlin nämlich unter der Woche.







