Die New England Patriots empfingen am Sonntag die Kansas City Chiefs in Foxborough. Mit dabei war, zumindest auf dem Papier, auch Cornerback J.C. Jackson. Allerdings war der Passverteidiger weder auf dem Feld noch an der Seitenlinie zu sehen. Sein Berater Neil Schwartz klärte im Nachgang das Fehlen seines Klienten auf.
Gegenüber Adam Schefter von "ESPN" soll Schwartz wohl über "mentale Probleme" bei Jackson gesprochen haben. Damit brachte Schwartz Licht ins Dunkel, hatte sich Patriots-Headcoach Bill Belichick auf der Pressekonferenz vorher noch bedeckt gehalten. "Er war nicht verfügbar, belassen wir es dabei", hatte der Übungsleiter lediglich gesagt.
Es ist offenbar nicht das erste Mal, dass Jackson Probleme mit seiner mentalen Gesundheit hat. Nachdem er zum Germany Game der Patriots aus disziplinarischen Gründen nicht mitgereist war, hatte er in einem Interview mit "MassLive.com" bereits darüber berichtet.
"Die letzten 1,5 Jahre waren für mich ein mentales Auf und Ab", erklärte Jackson damals. "Ihr seht uns nur in diesen kleinen Helmen, aber wenn wir durch die Tür gehen, sind wir normale Menschen und müssen mit den normalen Problemen fertig werden", erzählte der Cornerback offen.
Patriots holten Jackson zurück
In den letzten Jahren hatte Jackson in Los Angeles bei den Chargers verbracht, ehe ihn New England Anfang Oktober wieder zurück holte. Seither hat der Cornerback sechs Starts für die Patriots bestritten und bringt es auf 26 Tackles und sechs verteidigte Pässe.
Für ihn wurde gegen die Chiefs kurzfristig Rookie Alex Austin aufgestellt, der davon kalt erwischt wurde: "Erst bei Spielbeginn habe ich davon erfahren. Es war eine absolute Überraschung.
Bill Belichick hingegen spielte das Ganze gewohnt emotionslos herunter: "Wir alle wissen, sobald das Spiel beginnt, kann alles passieren. Austin war bereit zu spielen, es sollte spielen und er hat viel gespielt. Jeder muss dafür sorgen, dass er bereit ist", so Belichick.



































