Auch mit 71 Jahren auf dem Buckel hat Uli Hoeneß beim FC Bayern noch immer großen Einfluss. Einen konkreten Plan für seinen Rückzug hat der Ehrenpräsident noch nicht ausgeheckt.
"Ich bin ja nach wie vor im Aufsichtsrat des FC Bayern, der am Ende des Tages alle wichtigen Entscheidungen absegnen muss. Durch die Neuordnung im Verein, die wir in diesem Jahr vorgenommen haben, haben Karl-Heinz Rummenigge und ich natürlich zusätzliche Aufgaben übernommen", beschrieb Hoeneß seinen aktuellen Tätigkeitsbereich im Interview mit der "Tegernseer Stimme".
Zugleich stellte der langjährige Erfolgsmanager des deutschen Branchenführers klar, dass der Status quo "nur eine temporäre Angelegenheit" sei.
Hoeneß zufolge peilt der FC Bayern an, die Führungsetage in nicht allzu ferner Zukunft neu zu ordnen. "Wir haben jetzt einen Sportdirektor installiert, wir werden weiterhin versuchen den Vorstand zu finden im nächsten Jahr, sodass der Karl-Heinz und ich uns wieder etwas zurückziehen können", verriet der Klub-Patron, dem es laut eigener Aussage "ganz wichtig ist, dass der Verein läuft".
Angesprochen auf seine persönliche Perspektive hielt sich Hoeneß sämtliche Optionen offen. "Das Wort Rente mag ich nicht so gerne, weil ich der Meinung bin, solange man alle Sinne beieinander hat, kann man immer mitdenken und Ratschläge geben. Ich glaube, das wird noch lang so sein, dass unser Rat gefragt wird, wenn er benötigt wird", so der ehemalige Profi.
Uli Hoeneß beim FC Bayern weiter ganz nah dran
Im Frühjahr, als es beim FC Bayern phasenweise drunter und drüber ging, hatte Hoeneß intern wieder mehr Verantwortung übernommen und dabei geholfen, den Verein in ruhigeres Fahrwasser zu bringen.
Noch immer besucht der 71-Jährige fast alle Pflichtspiele der Bundesliga-Mannschaft, auch auswärts fiebert er regelmäßig auf der Tribüne mit. Parallel dazu ist Hoeneß weiterhin ein gefragter Interviewgast.





























