Dorothea Wierer gehört in der bevorstehenden Biathlon-Saison wieder einmal den Top-Favoritinnen auf den Gewinn des Gesamtweltcups an. Es könnte ihr letzter Winter als aktive Sportlerin werden.
"Ich weiß es nicht", reagierte Wierer gegenüber dem "Corriere della Sera" auf eine entsprechende Nachfrage. "Es ist besser, nicht darüber nachzudenken. Aber es könnte sein", fügte die 33-Jährige hinzu und verriet: "Mitte der Saison werde ich eine Entscheidung treffen."
Wierer hatte ihre Zukunft im Biathlon in den vergangenen Monaten immer wieder offengelassen. 2026 finden die Olympischen Winterspiele in ihrer italienischen Heimat statt. Ein Grund, die Karriere noch um eine weitere Saison zu verlängern?
"Das einzige Gold, das mir fehlt, ist das olympische Gold, und wenn ich weitermache, werde ich versuchen, es zu gewinnen", kündigte Wierer an. Sollte sie stattdessen im kommenden Frühjahr aufhören, stünde sie hingegen "nicht mehr unter Druck", schränkte die Südtirolerin ein.
Biathlon: Dorothea Wierer spricht über Zukunftsplanung
Wierer geht jedenfalls angriffslustig in den anstehenden Biathlon-Winter. Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin will die Konkurrenz wieder schlagen. "Aber Biathlon ist ein harter Sport, daher sind die Jüngeren im Vorteil. Aber der Hunger ist immer noch da", sagte die Skijägerin.
Nach ihrer aktiven Karriere will Wierer dann schließlich Mutter werden. "Es ist immer ein Traum von mir, aber solange ich Sportlerin bin, glaube ich nicht, dass es möglich ist. Es gibt diejenigen, die dafür sorgen, dass Sport und Mutterschaft nebeneinander existieren, aber ich versuche immer, die Dinge richtig zu machen. Eins nach dem anderen", beschrieb die Biathletin ihre persönliche Zukunftsplanung.
Am Wochenende startet Wierer im schwedischen Östersund in ihre 15. Weltcup-Saison, ob es ihre letzte wird, bleibt vorerst weiter abzuwarten.

