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"Darüber spreche ich nicht gerne"

Reinier rechnet mit dem BVB ab: "Sind Dinge passiert ..."

Reinier konnte sich in seinen zwei Jahren beim BVB nie durchsetzen
Reinier konnte sich in seinen zwei Jahren beim BVB nie durchsetzen
Foto: © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO
22. November 2023, 14:56
sport.de
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Zwei Jahre lang schnürte der Brasilianer Reinier von 2020 bis 2022 seine Schuhe für den BVB. Wirklich glücklich wurden in der gemeinsamen Zeit weder die Dortmunder noch das einst so hoch gehandelte Talent, das nun erneut kritisch auf seine Erlebnisse bei den Schwarz-Gelben zurückblickte.

Als sich der BVB im Sommer 2020 die Dienste von Reinier sicherte, hofften die Dortmunder noch, einen großen Fang gemacht zu haben, schließlich überwies Real Madrid nur sechs Monate zuvor 30 Millionen Euro für den Youngster an den brasilianischen Erstligisten Flamengo Rio de Janeiro.

Doch die Zeit von Reinier in Dortmund war rückblickend eine einzige Enttäuschung. Der Offensivspieler fand sich in Deutschland nie zurecht und erzielte in zwei Jahren lediglich ein Tor. Nur vier Mal schaffte er es in die Startelf, die meisten Partien verbrachte er von der ersten bis zur letzten Minute auf der Bank.

Reinier: "Beim BVB sind Dinge passiert, ..."

Im "AS"-Interview blickte der heute 21-Jährige auf seine Zeit bei den Schwarz-Gelben zurück. "Es war eine Erfahrung, die mich hat wachsen lassen. Ich habe mit vielen großartigen Spielern zusammengespielt und viel gearbeitet", sagte Reinier. 

Dann ergänzte er: "Aber ich will ehrlich sein: Ich möchte darüber nicht gerne sprechen. In dem Verein sind Dinge passiert, von denen nur ich und meine Familie wissen." Was genau zwischen ihm und dem BVB vorfiel, behielt der Brasilianer für sich. 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Reinier kritisch über die Dortmunder Borussia äußerte. Schon Ende September erinnerte er sich an seine Jahre beim Bundesligisten und meinte: "Ich konnte mich fußballerisch nicht weiterentwickeln. Ich habe gut trainiert. Leute, deren Namen ich nicht nennen möchte, sagten zu mir: 'Du trainierst wirklich super, Glückwunsch dazu, mach so weiter!' Doch ich habe nicht gespielt, was ich nicht verstehen konnte."

Am Ende habe er "nur noch weg" gewollt, erklärte Reinier, der über die Kritik der deutschen Medien an seiner Person sagte: "Es war einfach ein Massaker, ich wurde verprügelt. Es war eine sehr schwierige Phase für mich."

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