Bei den Las Vegas Raiders steht einmal mehr ein Umbruch an. Das NFL-Franchise trennte sich am Dienstag sowohl von Head Coach Josh McDaniels als auch von General Manager David Ziegler. Derek Carr, langjähriger Quarterback der Raiders, reagierte im Anschluss mit Kritik an der Führungsebene.
"Ich habe das durchgemacht und das Geschäft ist so hart, dass wir die menschliche Seite der Dinge vergessen", sagte Carr am Mittwoch einer Reihe Reportern. "Meine Anteilnahme gilt Josh und Dave und meinen Freunden dort drüben, die mit einer weiteren Veränderung zu kämpfen haben."
Bevor er im vergangenen März bei den New Orleans Saints anheuerte, spielte Carr neun Jahre lang für die Raiders. Obwohl er letztlich von Josh McDaniels degradiert wurde, hegt er offenbar keinen Groll gegen seinen früheren Trainer. Stattdessen griff er die Verantwortlichen in Nevada an, die ihre Head Coaches - Achtung Wortspiel! - regelmäßig in die Wüste schicken.
"Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Trainer es zu diesem Zeitpunkt gab. Es gibt eine weitere Veränderung, die diese Jungs durchmachen müssen - ein neues Schema zum Lernen, eine neue Spielphilosophie. Das macht es als Spieler nicht einfach, aber am Ende des Tages interessiert es niemanden", bemängelte Carr, der in seiner Zeit bei den Raiders unter sechs verschiedenen Head Coaches arbeitete.
NFL-QB Derek Carr: "Es bricht einem das Herz"
In Bezug auf McDaniels und Ziegler gab Carr indes eine optimistische Prognose ab. "Letztendlich ist es ein Geschäft. Sie wissen es und werden weitermachen. Sie werden mit Sicherheit einen neuen Job in der Liga finden."
Dennoch gehe der Doppel-Rauswurf auch an ihm nicht spurlos vorüber. "Ich wünsche Dave und Josh das Beste. Ich habe ihnen bereits gesagt, dass ich ihnen alles Gute wünsche. Das zu sehen, ist schwer. Es bricht einem das Herz für ihre Familien", berichtete Carr.



































