Um aus dem Abstiegskampf am Saisonende als Sieger hervorzugehen, plant der 1. FC Köln offenbar eine millionenschwere Investition auf dem Transfermarkt.
Wie "Bild" berichtet, haben sich die Verantwortlichen intern auf die Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers im Januar geeinigt. Dafür stehen den Kölnern demnach zwischen drei und vier Millionen Euro zur Verfügung.
Bitter aus Sicht des Effzeh: Im Sommer wurden dem Klub dem Bericht zufolge mehrere Angreifer angeboten. Die Kölner lehnten die potenziellen Transfer-Kandidaten aber aus unterschiedlichen Gründen ab, lotsten letztendlich keinen neuen Knipser in die Domstadt und vertrauten dem aktuellen Kader.
Dass dieser vor allem offensiv völlig unzureichend besetzt ist, beweist allerdings der bisherige Saisonverlauf. Nach neun Spieltagen stecken die Rheinländer als Tabellen-17. mitten im Abstiegskampf. Sieben Tore gelangen dem Team von Trainer Steffen Baumgart erst - der schlechteste Wert der Liga.
Das Vorhaben, den Irrtum aus der zurückliegenden Transferperiode im Winter zu korrigieren, steht aktuell aber noch auf tönernen Füßen.
Sollte der Internationale Sportgerichtshof CAS die momentan ausgesetzte Transfer-Sperre der FIFA gegen den 1. FC Köln bestätigen, dürfte dieser im Januar gar keine Neuzugänge verpflichten.
Mögliche Transfer-Sperre erschwert Planungen des 1. FC Köln
Ein weiteres Problem: Der aktuelle Schwebezustand erschwert die Gespräche mit Sturm-Optionen. Erst bis Ende des Jahres wird das CAS-Urteil erwartet.
Um Geld für eine Neuverpflichtung frei zu machen, plant Köln laut "Bild" den Verkauf von Sargis Adamyan. Der 2022 für immerhin 1,5 Millionen Euro von 1899 Hoffenheim geholte Armenier erzielte in 38 Pflichtspielen im Effzeh-Trikot magere drei Tore. Zuletzt stand er in der Bundesliga zweimal gar nicht im Spieltagskader.
Wettbewerbsübergreifend bester Torschütze der Kölner 2023/2024 ist Mittelfeldspieler Florian Kainz mit drei Treffern. Die Angreifer Davie Selke und Luca Waldschmidt erzielten jeweils nur zwei Tore.






























