In seiner ersten Saison in der Major League Soccer erreichte der St. Louis City SC prompt die Playoffs. Herausragender Mann bei der Franchise aus Missouri war Roman Bürki. Der Ex-Keeper des BVB erhielt nun ein Mega-Lob.
"Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: Roman ist der beste Keeper, der je in der MLS gespielt hat", schwärmte Sportdirektor Lutz Pfannenstiel im "kicker" und ergänzte: "Er war für uns in dieser Saison, mit seinem kompletten Torwartspiel und seiner Ausstrahlung, ein Schlüssel des Erfolges."
Mit fünf Siegen nacheinander verbuchte das Team um die ehemaligen Bundesliga-Profis Bürki, Eduard Löwen und Joao Klauss den besten Start eines Neulings in der MLS-Historie, sicherte sich frühzeitig die Playoff-Teilnahme und machte Anfang Oktober durch den Gewinn der Western Conference auch schon die Qualifikation für die CONCACAF Champions League perfekt.
Bürki "das Gesicht eines komplett neuen Klubs"
Bürki lief von 2015 bis 2022 für Borussia Dortmund auf, zuletzt war er aber nur noch die Nummer drei beim Revierklub. Im letzten Sommer folgte der Wechsel in die USA.
"Ich wusste, dass er ein Faible für die USA hat", sagte Pfannenstiel mit Blick auf seine Bemühungen um den Schweizer: "Roman hätte in Europa bleiben und sicher mehr verdienen können als hier, aber ihn hat das Projekt fasziniert, auch die Möglichkeit, das Gesicht eines komplett neuen Klubs zu sein."
Anfang September hatte Bürki über seinen Wechsel in die USA gegenüber der "Sport Bild" gesagt: "Ich stellte mir die Frage: Willst du weiter in Europa spielen und das Gefühl haben, dass du als Mensch nur etwas bedeutest, wenn du Leistung bringst und wenn nicht, sich auf gut Deutsch gesagt keine Sau dafür interessiert, wie es dir persönlich geht."
Dabei schoss der 32-Jährige auch scharf gegen den BVB. "Enttäuscht hat mich, dass die Verantwortlichen mir ein Jahr zuvor einen neuen Vertrag gegeben und mir gesagt hatten, dass sie auf mich setzen würden", klagte er über seinen verlorenen Stammplatz.




























