Der VfB Stuttgart schwebt gerade auf Fußball-Wolke sieben. Im kommenden Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg können die Schwaben eine Bestmarke aufstellen.
Bundesligist VfB Stuttgart ist bislang eines der großen Überraschungsteams der Saison 2023/24. Nach sechs Spieltagen rangiert der Klub auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Bayer Leverkusen, aber noch vor Meister Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund.
Nicht nur das: Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß gewann die vergangenen vier Spiele (gegen Köln, Darmstadt, Mainz und Freiburg) mit mindestens zwei Toren Vorsprung. Das letzte Mal, das den Schwaben dieses Kunststück gelang, war in der Saison 1996/1997 unter einem gewissen Joachim Löw als Trainer. Sollte dem VfB am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Wolfsburg (15:30 Uhr/Liveticker bei sport.de) erneut ein Sieg mit mindestens zwei Treffern Unterschied gelingen, wäre das ein Klubrekord.
VfB Stuttgart: Erinnerungen ans magische Dreieck unter Jogi Löw
Der Saisonstart mit fünf Siegen aus sechs Spielen und 15 Punkten Ausbeute ist ebenfalls der beste seit 27 Jahren. Damals zauberte noch das legendäre "magische Dreieck" um Giovane Elber, Krassimir Balakov und Fredi Bobic in Bad Cannstatt. In jener Saison wurde Stuttgart am Ende Vierter, holte 1997 aber immerhin den DFB-Pokal im Finale gegen Energie Cottbus (2:0 durch zwei Elber-Tore).
Bester aktueller Torschütze in VfB-Reihen ist derzeit Stürmer Serhou Guirassy mit zehn Treffern. Auch das Rennen um die Bundesliga-Torschützenkanone ist früh in der Saison entbrannt. Zum ersten Mal überhaupt haben drei Spieler mehr als sechs Tore nach dem 6. Spieltag erzielt.
Guirassy führt das Ranking vor Bayerns Harry Kane (8) und Jonas Wind (7) vom VfL Wolfsburg an. Dem Vernehmen nach will der VfB die kolportierte Ausstiegsklausel seines Top-Stürmers erhöhen, um bei einem möglichen Verkauf im Sommer kräftig zu kassieren.


























