Der FC Bayern muss nach dem ungefährdeten Sieg im DFB-Pokal bei Drittligist Preußen Münster (4:0) lange auf Serge Gnabry verzichten. Der Nationalspieler erlitt am Dienstagabend eine Fraktur im Unterarm und wird "mehrere Wochen fehlen", sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem Spiel bei "Sky": "Er wird morgen in München operiert."
Gnabry hatte sich die Blessur bereits in der 4. Minute der Partie in Münster zugezogen.
Im Preußen-Strafraum prallte er schmerzhaft mit Torhüter Johannes Schenk zusammen. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied sich gegen einen Elfmeterpfiff. Gnabry musste wenig später ausgewechselt werden. Youngster Frans Krätzig übernahm seinen Platz in der Offensive des FC Bayern.
Die Sorgen von Trainer Thomas Tuchel wachsen damit vor dem Bundesliga-Kracher gegen RB Leipzig am Samstag (18:30 Uhr). "Es ist schon bitter. Er ist ein wichtiger Spieler und ein super Charakter", so der Trainer.
Große Personalsorgen beim FC Bayern
In Münster fehlten mit Dayot Upamecano (Adduktorenbeschwerden), Matthijs de Ligt (Prellung am linken Knie) und Min-jae Kim (Schlag auf den Oberschenkel) alle gelernten Innenverteidiger. Die Abwehrzentrale bildeten stattdessen Mittelfeldakteur Leon Goretzka und Außenverteidiger Noussair Mazraoui.
Thomas Müller (Adduktorenprobleme) musste ebenfalls passen. Kapitän Manuel Neuer fällt nach seinem Beinbruch im vergangenen Dezember nach wie vor aus. Sein Comeback ist nicht abzusehen.
Immerhin: Den Einzug in die zweite Runde ließen sich die Münchner nicht nehmen. Ein deutlicher 4:0-Erfolg stand letztlich auf der Anzeigetafel. Eric Maxim Choupo-Moting (9.), Konrad Laimer (40.), Krätzig (45.+5) sowie Mathys Tel (86.) trafen für den FC Bayern.
Letzte ausstehende Erstrundenpartie ist das Duell zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und RB Leipzig, das am Mittwoch (20:45 Uhr) stattfindet. Am Sonntagabend wird dann im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die zweite Runde ausgelost.






















