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Nur das Geld zählt

Fury: Usyk nur ein "kleiner Penner"

Tyson Fury präsentiert bei der PK für den Showkampf gegen Francis Ngannou seinen Astralkörper
Tyson Fury präsentiert bei der PK für den Showkampf gegen Francis Ngannou seinen Astralkörper
Foto: © IMAGO/Dean Fardell / Avalon
18. September 2023, 09:57
sport.de
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Praktisch die ganze Boxwelt hofft, dass WBC-Schwergewichts-Champion Tyson Fury nach seinem Showkampf gegen Ex-UFC-König Francis Ngannou endlich gegen WBA/WBO/IBF-Weltmeister Oleksandr Usyk um alle WM-Gürtel kämpft. Nur: Fury juckt das Ganze nicht die Bohne. Der "Gypsy King" hat ganz andere Pläne.

"Nö, ich bin nicht daran interessiert, gegen Usyk zu kämpfen", sagte Fury der "Daily Mail". Sein Konkurrenz-Weltmeister sei nichts weiter als ein "kleiner, ukrainischer Penner", geiferte der Brite. Alle Schwergewichts-Titel zu vereinen, bedeute ihm einen "Scheißdreck". Stattdessen habe er den "größten Zahltag" im Blick und den könne ihm Usyk nicht bieten. "Er ist nur ein Ausländer, der nicht gut Englisch spricht, man kann ihn nicht wirklich verkaufen", ätzte Fury.

Er könne sich nach seinem Kampf gegen Ngannou am 28. Oktober in Riad auch ein Duell im Käfig mit dem Kameruner vorstellen. "Vielleicht trete ich auch gegen Jon Jones (ein weiterer UFC-Star, d.Red.) in einem Boxkampf an", so der 2,06-Meter-Riese.

Die Kritik an seinem Zirkuskampf gegen Ngannou prallt an Fury ab. "Hasser werden immer hassen. Ich bekomme einen ver***** großen Sack voll. Ich werde mich nicht schlecht fühlen, wenn ich meinen Scheck einlöse. Ich werde mich nicht drum scheren, wenn ich den ganzen Tag Eis und Marshmallows esse und Pina Coladas trinke."

Ein Kampf zwischen Fury und Usyk war im Frühjahr nach monatelangen Verhandlungen gescheitert. Usyk-Promoter Alexander Krassyuk sagte allerdings erst vor wenigen Wochen im Interview mit sport.de, er glaube noch immer an das Duell. Und auch Bob Arum, Furys Strippenzieher in den USA, ließ kürzlich wissen, er hoffe, dass der Kampf um die unumstrittene Weltmeisterschaft aller Box-Klassen stattfinde. "Er ist nicht schwer hinzubekommen. Ich kenne Usyks Leute, das sind nette Leute", sagte die 91-jährige Promoter-Legende bei "Sky Sports". "Ich glaube, dass der Kampf passiert, hoffentlich früher als später."

Auf die Frage nach dem Wann entgegnete Arum: "Womöglich Anfang nächsten Jahres, aber es könnte auch schon im Dezember sein."

"ESPN"-Box-Insider Mike Coppinger berichtete bei dem US-Sender derweil, die Gespräche der Lager hätten hinter den Kulissen zuletzt wieder Fahrt aufgenommen.

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