Die New York Giants haben zum NFL-Auftakt eine regelrechte Abreibung kassiert. Beim 0:40 (!) gegen die Dallas Cowboys ließen die Coaches zu allem Überfluss auch noch ihren Star-Quarterback Daniel Jones bis zum Schluss auf dem Rasen. Selbst aus dem gegnerischen Lager hagelt es dafür Kritik.
Vor heimischem Publikum erlebte Jones am Sonntag einen Abend zum Vergessen. Dem Quarterback gelangen nicht nur keine Punkte, er wurde darüber hinaus wiederholt mit Tackles aus dem Tritt gebracht und insgesamt siebenmal gesackt. Die Giants holten ihren Quarterback trotz dieser Attacken und des aussichtslosen Spielstandes aber nicht vom Feld. Gegenspieler Micah Parsons zeigte für diese Maßnahme überhaupt kein Verständnis.
"Man muss doch seinen Quarterback schützen", wetterte der Cowboys-Linebacker am Dienstag in seinem Podcast "The Edge with Micah Parsons" und ergänzte: "Es ist nicht sehr clever, dass er im letzten Viertel noch auf dem Feld stand. Denn wenn er sich verletzt, ist die Saison für die Giants gelaufen."
Da die anderen Starspieler der G-Men - wie beispielsweise Saquon Barkley - im späten Spielverlauf nicht mehr eingesetzt wurden, konnte Parsons seinen Augen kaum trauen, als Jones weiterhin Hit für Hit einsteckte.
"Ich bin nicht damit einverstanden, dass Daniel Jones bis zum letzten Drive da draußen blieb. Ich dachte, das sei eine Täuschung", schilderte Parsons.
NFL: Giants-Coach wollte Daniel Jones "etwas Positives gönnen"
Nach der Pleite zum NFL-Auftakt musste sich Giants-Coach Brian Daboll natürlich mehrere unangenehme Fragen gefallen lassen. Die Leidenszeit des Daniel Jones wurde dabei ebenfalls thematisiert. Der 48-Jährige erklärte diesbezüglich, dass er seinem Signal Caller zum Abschluss noch "etwas Positives gönnen" wollte, in der Hoffnung auf doch noch einen Score.
Dieser Plan ging letztlich nicht auf. Im Gegenteil: Jones wurde gemeinsam mit seinen Teamkameraden vom eigenen Anhang ausgebuht und wird diesen Abend daher wohl so schnell wie möglich vergessen wollen.











