Kurz vor Ende der Transferperiode wechselte Niclas Füllkrug für rund 13 Millionen Euro von Werder Bremen zum Borussia Dortmund. Mit seinem Abgang hat der Stürmer der Nationalmannschaft eine große Lücke hinterlassen. Nicht nur auf dem Platz.
Weil der amtierende Torschützenkönig zum BVB wechselte, braucht Trainer Ole Werner einen neuen Vize-Kapitän. Erst Anfang August hatte der Coach Füllkrug den Posten gegeben. Zuvor bekleidete Innenverteidiger Milos Veljkovic das Amt.
Werner begründete die Entscheidung damals wie folgt: "Ich glaube Milos ist in der Rolle extrem wichtig für uns, als jemand, der den jüngeren Spielern hilft, vor allem auch den Spielern, die von außerhalb kommen. Fülle ist einfach der kommunikative Typ, der vielleicht eher in der ersten Reihe steht als Milos. Er macht es sehr gut im Hintergrund."
Lässt sich Bremen-Trainer Werner mit der Entscheidung noch Zeit?
Dass der Serbe seinen Posten nun, nach dem Abgang von Niclas Füllkrug, wiederbekommt, gilt laut "Bild"-Information als unwahrscheinlich. Vielmehr soll Niklas Stark die Nachfolge des DFB-Stürmers antreten. Neben ihm gelten auch Leo Bittencourt und Christian Groß als Kandidaten.
Möglich ist aber auch, dass sich Werner noch Zeit mit der Entscheidung lässt: "Ehrlicherweise ist es gerade kein großes Thema innerhalb der Mannschaft, diesen Posten jetzt sofort zu besetzen. Wir haben viele Spieler die dafür infrage kommen. Wichtig, dass wir als Gruppe gut funktionieren. Es drängt da gerade nicht die Zeit. Wir werden kein großes Ding daraus machen."
Kapitän Friedl ist indes egal, wer den Vize-Posten annimmt. Auf "Bild"-Nachfrage erklärte er: "Alle die im Mannschaftsrat sind, sind für mich völlig in Ordnung. Ich habe mit keinem ein Problem. Am Ende entscheidet das der Trainer. Mir ist es ganz egal, wer am Ende an meiner Seite steht."



























