Die Dallas Cowboys haben sich kurz vor dem NFL-Auftakt offenbar zu einem Landingspot für gescheiterte Erstrundenpicks entwickelt. Erst am Samstag heuerte Trey Lance beim "America's Team" an. Nur wenige Tage später folgte der zweite verschmähte Star.
Noah Igbinoghene ist zu Beginn der Woche von den Miami Dolphins via Trade zu den Cowboys gewechselt. Für den Cornerback kommt der Tapetenwechsel beinahe schon einer Erlösung gleich.
"Ich habe das Gefühl, dass ich ihn wirklich brauchte", erklärte Igbinoghene am Donnerstag einer Gruppe Reportern. "Ich kann sagen, dass meine Karriere nicht meinen Erwartungen entsprochen hat, aber ich bin immer noch jung. Ich bin 23 Jahre alt. Als ich reinkam war ich 20 Jahre alt."
In seinen drei NFL-Jahren musste der Verteidiger so manchen Rückschlag verkraften. Diese Erfahrungen will er jedoch trotzdem nicht missen. "Ich habe eine Menge Dinge durchgemacht, aber sie haben mich zu dem Mann gemacht, der ich heute bin. Ich bekomme einen Neuanfang mit einer neuen Chance und neuen frischen Gesichtern", sagte Igbinoghene.
NFL: Noah Igbinoghene bezeichnet Cowboys-Trade als "Segen"
Igbinoghenes Werdegang zeigt derweil gewisse Parallelen zur Karriere von Trey Lance. Die beiden Profis wurden im NFL Draft jeweils in der ersten Runde von ihren damaligen Teams gepickt. Entsprechend hoch waren die Erwartungen.
Im Gegensatz zu seinem neuen Mannschaftskollegen kam Igbinoghene in seiner Rookie-Saison gleich regelmäßig zum Zug, stand auf Anhieb in jedem der 16 Regular Games der Dolphins auf dem Platz. Diese starke Quote sollte der CB in Florida anschließend nicht mehr erreichen. In den beiden letzten NFL-Spielzeiten brachte er es insgesamt nur noch auf 16 Einsätze. Der Trade kam daher wie gerufen.
"Es ist ein Segen. Ich freue mich darauf, an die Arbeit zu gehen und Teil dieses Teams zu sein. Es ist eine großartige Gelegenheit, hier zu sein und für dieses Team zu spielen", schwärmte Igbinoghene, für den die Cowboys ihrerseits Kelvin Joseph nach Miami schickten.












